8.200 Mal Mut: Wie die Vagina-Monologe Tabus in Mexiko-Stadt brechen
Heidelore Binner8.200 Mal Mut: Wie die Vagina-Monologe Tabus in Mexiko-Stadt brechen
Die Vagina-Monologe feiern mit der 8.200. Aufführung einen Meilenstein
Das seit Langem erfolgreiche Theaterstück bleibt eine mutige Kraft im Kampf gegen Tabus rund um weibliche Sexualität und Selbstbestimmung. Eine besondere Vorstellung in Mexiko-Stadt markierte diesen Anlass und lenkte erneut die Aufmerksamkeit auf seine anhaltende Wirkung.
Die Jubiläumsaufführung fand im Nuevo Teatro Libanés statt, wo ein wechselndes Ensemble die Produktion Woche für Woche frisch hält. Über 20 Schauspielerinnen haben bereits mitgewirkt, darunter bekannte Namen wie Daniela Luján, M'Balia und Michelle Rodríguez. An diesem Abend führten Dalilah Polanco, Raquel Garza und Lorena D'La Garza das Publikum durch das Stück.
Polanco begeisterte mit scharfem Witz und einer überzeugenden Bühnenpräsenz. Garza nutzte ihren Auftritt, um sich gegen geschlechtsspezifische Gewalt auszusprechen – und unterstrich damit die aktivistischen Wurzeln des Stücks. Hinter den Kulissen führte Jaime Matarredona Regie, während Morris Gilbert als Produzent fungierte.
Die Vagina-Monologe zeigen keine Anzeichen von Ermüdung. Die regelmäßigen Vorstellungen finden weiterhin jeden Donnerstag am selben Ort statt und festigen den Ruf des Stücks als kultureller Bezugspunkt in Mexiko-Stadt.
Die 8.200. Aufführung unterstreicht die anhaltende Relevanz des Theaterstücks in der Debatte über Frauenrechte und Sexualität. Mit einem dynamischen Ensemble und einer unveränderten Botschaft bleibt es ein fester Bestandteil der Theaterszene der Stadt. Zuschauer können die Vorstellung weiterhin jeden Donnerstag im Nuevo Teatro Libanés erleben.






