Barrierefreies Wohnheim in Halle feiert Richtfest für 28 Menschen mit schweren Behinderungen
Falk HornigBarrierefreies Wohnheim in Halle feiert Richtfest für 28 Menschen mit schweren Behinderungen
Neues Wohnangebot für schwerbehinderte Erwachsene in Halle erreicht wichtigen Meilenstein
In Halle ist ein neues Wohnheim für erwachsene Menschen mit schweren Behinderungen einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Mit dem Richtfest für das zweigeschossige Bethel-Gebäude im Stadtteil Johannashall wurde der Fortschritt des 4,7-Millionen-Euro-Projekts gefeiert. Nach der Fertigstellung bietet das voll barrierefreie Haus 28 Bewohnern moderne, individuelle Wohnräume.
Der Neubau wird aus dem Corona-Sondervermögen finanziert und schafft für 28 Menschen mit schweren geistigen und mehrfachen Behinderungen ein neues Zuhause. Organisiert in vier Wohngruppen werden die Bewohner jeweils ein Einzelzimmer mit Kochnische und eigenem Bad beziehen – alles komplett barrierefrei gestaltet.
Auch das Außenareal wird umgestaltet und zu einer verkehrsfreien Fläche mit dem Charakter eines Dorfplatzes. Sicherheits- und Hygienestandards entsprechen den aktuellen Anforderungen und gewährleisten ein geschütztes Umfeld für Menschen, die rund um die Uhr betreut werden müssen.
Staatssekretär Wolfgang Beck betonte die Bedeutung hochwertiger Wohn- und Betreuungsangebote für Menschen mit Behinderungen. Michael Weigel, Vorstandsmitglied der Evangelischen Stadtmission Halle, ergänzte, dass die Verbesserung der Lebensbedingungen dieser Zielgruppe weiterhin höchste Priorität habe. Das bestehende Gebäude könnte später als Mehrgenerationenhaus genutzt werden und Tagesbetreuung sowie offene Angebote für Menschen mit Behinderungen und Senioren bieten.
Das neue Bethel-Haus ersetzt veraltete Wohnstrukturen durch einen modernen, inklusiven Lebensraum. Die Bewohner profitieren von Einzelzimmern, besserer Barrierefreiheit und einem sicheren Außenbereich. Die Bauarbeiten laufen weiter – die Fertigstellung ist in den kommenden Monaten geplant.






