26 April 2026, 18:27

Bayerns Frauen kämpfen sich trotz Rot-Karten-Drama zum 1:1 gegen Barcelona

Eine Gruppe von Menschen auf einem Fußballfeld mit einer roten und weißen Flagge im Vordergrund, einem Bogen mit der Aufschrift "Bayern München vs Bayern Munich Betting Tips & Preview" im Hintergrund und einer großen Menge im Stadion.

Bayerns Frauen kämpfen sich trotz Rot-Karten-Drama zum 1:1 gegen Barcelona

Bayern Münchens Frauen-Champions-League-Halbfinal-Hinspiel gegen Barcelona endete in einer Kontroverse, nachdem zwei Rote Karten ein dramatisches 1:1-Unentschieden überschattet hatten. Vor 31.000 Zuschauern – ein Rekord für die Bayern-Frauen in einem Champions-League-Spiel – blieb Mittelfeldspielerin Giulia Gwinn trotz des Rückschlags optimistisch: Der Traum vom ersten Finale in der Vereinsgeschichte lebe weiter.

Barcelona ging früh in Führung, als Ewa Pajor in der 8. Minute einen Flankenball von Esmee Brugts per Kopf verwandelte. Die Münchnerinnen konterten mit einer disziplinierten Defensivleistung, hielten dem Druck stand und setzten auf schnelle Konter.

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Franziska Kett glich in der 69. Minute aus und verwertete eine Vorlage von Pernille Harder zum 1:1. Doch das Spiel kippte in der 79. Minute, als Kett nach einem Haarziehen an Barcelonas Salma Paralluelo mit einer direkten Roten Karte vom Platz flog – eine Szene, die an Kathrin Hendrichs Platzverweis bei der EM 2025 wegen eines ähnlichen Vergehens erinnerte.

Auch Bayern-Trainer José Barcala sah kurz darauf nach heftigen Protesten gegen die Entscheidung zum zweiten Mal in dieser Partie die Rote Karte. Bianca Rech, die sportliche Leiterin der Bayern-Frauen, kritisierte später den Platzverweis als ungerechtfertigt. Mit je zehn Spielerinnen endete die Partie schließlich remis.

Das Unentschieden lässt Bayerns Champions-League-Hoffnungen vor dem Rückspiel in der Schwebe. Trotz der späten Platzverweise bleibt das Team durch eine kämpferische Leistung und offensive Akzente im Rennen. Nun steht die Mannschaft vor der Herausforderung, im Rückspiel ohne zwei Leistungsträgerinnen gegen Barcelona zu bestehen.

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