Deutsche Bahn behebt Personalmangel bei Stellwerkskräften bis 2026
Friederike RuppersbergerDeutsche Bahn behebt Personalmangel bei Stellwerkskräften bis 2026
Deutschlands Bahnbetreiber erreicht Meilenstein bei Personalmangel
Bis Anfang 2026 hat das Unternehmen nun bundesweit eine vollständige Personaldecke bei Stellwerkmitarbeitern gemeldet. Dies ist das Ergebnis einer groß angelegten Nachwuchsoffensive und jahrelanger anhaltender Personalengpässe.
Die DB InfraGO, zuständige Tochter für die Schieneninfrastruktur, stellte und schulte bis Dezember 2025 rund 2.200 neue Stellwerksfachkräfte. Damit stieg die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent. Der Vorstoß erfolgte nach monatelangen Personalnotständen, die zu Zugausfällen und der Drohung mit behördlichen Strafen geführt hatten.
Die Bundesnetzagentur hat seitdem deutliche Fortschritte bei der Personalausstattung verzeichnet. Infolgedessen verzichtete sie auf weitere Sanktionen. Zwar könnten vereinzelt noch Engpässe auftreten, doch insgesamt hat sich die Lage stabilisiert.
Seit Januar 2026 hält der Betreiber bundesweit eine durchschnittliche Personalauslastung von 100 Prozent bei Stellwerkspersonal aufrecht. Dies markiert eine deutliche Wende nach Jahren des Kampfes um die Besetzung kritischer Positionen.
Die Rekrutierungskampagne hat die langjährigen Belastungen für das deutsche Schienennetz verringert. Mit mehr Stellwerkspersonal ist eine höhere Zuverlässigkeit im Betrieb zu erwarten. Dennoch können trotz der allgemeinen Fortschritte weiterhin lokale Verspätungen auftreten.






