Die Linke kämpft für dauerhafte ICE-Verbindungen in Sachsen-Anhalt
Die Linke in Sachsen-Anhalt fordert dauerhafte Hochgeschwindigkeitszugverbindungen in der Region. Derzeit profitiert Salzwedel aufgrund von Bauarbeiten von einer vorübergehenden stündlichen ICE-Verbindung nach Berlin und Hamburg. Die Partei setzt sich nun dafür ein, diesen Service fest in den Fahrplan zu übernehmen.
Die temporäre ICE-Strecke war als Ersatz für ausgefallene Verbindungen während der Gleissanierung eingeführt worden. Aktuell verkehren die Züge stündlich direkt zwischen Salzwedel, Berlin und Hamburg. Die Linke argumentiert, dass dies die Nachfrage und Machbarkeit einer dauerhaften Verbindung belege.
Die Partei drängt die Landesregierung, sich für eine feste ICE-Linie zwischen Berlin und Hamburg über Stendal und Salzwedel einzusetzen. Zudem fordert sie eine dauerhafte Hochgeschwindigkeitsanbindung von Magdeburg nach Berlin und Hannover. Laut ihrem Vorschlag würden diese Strecken den Verkehr in Nord-Sachsen-Anhalt deutlich verbessern.
Bisher zeigt der vorübergehende Betrieb, dass Fahrgäste die Direktverbindungen regelmäßig nutzen. Die Linke betont, dass eine dauerhafte Lösung sowohl Pendler als auch Fernreisende entlasten würde. Falls die Landesregierung den Plan unterstützt, könnte Salzwedel seinen stündlichen ICE-Service auch nach Ende der Bauarbeiten behalten. Eine feste Strecke würde zudem Magdeburg zuverlässiger mit Berlin und Hannover verbinden. Mit ihrer Initiative setzt die Partei die Verantwortlichen nun unter Zugzwang, um mit den Bahnbetreibern zu verhandeln.






