Energiekrise gefährdet Fernreisen – Deutschland setzt auf Inlandstourismus
Friederike RuppersbergerEnergiekrise gefährdet Fernreisen – Deutschland setzt auf Inlandstourismus
Deutschlands Tourismusbranche steht vor Unsicherheiten – Energiekrise belastet Fernreisen
Die anhaltende Energiekrise erschwert die Einschätzung der Rahmenbedingungen für Langstreckenreisen, insbesondere nach Asien und in den Nahen Osten. Anja Karliczek warnte, dass Reisende mit Problemen bei der An- oder Rückreise konfrontiert sein könnten, falls sich die Treibstoffknappheit in anderen Regionen weiter verschärft. Wie sich die Lage in den kommenden Monaten entwickeln werde, lasse sich derzeit noch nicht absehen, betonte sie.
Gleichzeitig könnte Deutschland von einem Aufschwung im Inlandstourismus profitieren. Da viele Urlauber auf sicherere, näher gelegene Ziele ausweichen, verzeichnen Länder wie Spanien und Portugal bereits eine höhere Nachfrage. Karliczek deutete an, dass auch Deutschland als sichere Alternative für Reisende attraktiver werden könnte, die ihre Pläne umbuchen müssen.
Bisher bleiben die Treibstoffreserven für planmäßige Flüge in Deutschland unberührt. Karliczek versicherte, dass bestehende Buchungen gesichert seien, riet jedoch zu Vorsicht bei der Planung von Langstreckenreisen in naher Zukunft.
Die Energiekrise wirft weiterhin Fragen über den internationalen Reiseverkehr auf – vor allem bei Fernstrecken. Zwar ist die Treibstoffversorgung in Deutschland derzeit gesichert, doch die Lage im Ausland könnte Reisen in entferntere Regionen beeinträchtigen. Immer mehr Urlauber dürften daher auf europäische Ziele, darunter auch Deutschland, als zuverlässigere Option ausweichen.






