07 April 2026, 08:31

Erfurt und Guy Montavon vor möglicher Einigung im Machtmissbrauchs-Streit

Ein Mann in Anzug und Krawatte mit einem Lächeln vor einem schwarzen Hintergrund, als Anwalt in New York City bezeichnet.

Erfurt und Guy Montavon vor möglicher Einigung im Machtmissbrauchs-Streit

Die Stadt Erfurt und der ehemalige Mitarbeiter Guy Montavon könnten ihren langwierigen Rechtsstreit bald beilegen. Montavon war vor mehr als zwei Jahren nach Vorwürfen des Machtmissbrauchs und sexueller Fehlverhaltensweisen fristlos entlassen worden – Anklagepunkte, die vor Gericht nie bewiesen wurden. Die Verhandlungen befinden sich nun in einer fortgeschrittenen Phase, und eine mögliche Einigung liegt auf dem Tisch.

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Der Konflikt begann, als Erfurt Montavons Vertrag ohne vorherige Kündigungsfrist beendete. Die Behörden warfen ihm zunächst schwerwiegendes Fehlverhalten vor, doch keine gerichtliche Entscheidung bestätigte diese Vorwürfe. Nach einem Schlichtungsverfahren Mitte März loteten beide Seiten eine finanzielle Regelung aus.

Eine Einigung schien bereits in Reichweite, bis Montavon eine zusätzliche Forderung stellte. Dieser Schritt verärgerte die Vertreter der Stadt, doch die Gespräche wurden fortgesetzt. Die nun vorgeschlagene Summe liegt im mittleren sechsstelligen Bereich und soll vor allem ausstehende Gehaltszahlungen seit seiner Entlassung abdecken.

Falls der Stadtrat die Bedingungen im Mai billigt, wird die Vereinbarung offiziell. Montavon würde im Gegenzug seine Klage auf Wiedereinsetzung fallen lassen. Kommt es zu keiner Einigung, wird der Fall im September vor dem Erfurter Arbeitsgericht weiterverhandelt.

Die Stadt weigert sich, öffentlich Stellung zu nehmen, und beruft sich dabei auf eine Vertraulichkeitsvereinbarung.

Eine Einigung würde einen Streit beenden, der seit Montavons überraschender Entlassung schwelt. Die Zahlung im sechsstelligen Bereich würde die Forderungen nach rückständigem Gehalt begleichen und weitere Gerichtsverfahren vermeiden. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Erfurter Stadtrat.

Quelle