Gedaschko fordert einkommensabhängige Umlage von Modernisierungskosten für Mieter
Heidelore BinnerGedaschko fordert einkommensabhängige Umlage von Modernisierungskosten für Mieter
Axel Gedaschko, Präsident eines großen Wohnungsverbands, fordert eine Reform der Umlage von Modernisierungskosten auf Mieter. Er kritisiert, dass die aktuellen Regelungen einkommensschwache Haushalte unangemessen belasten, da die Kosten pauschal und gleichmäßig auf alle Mieterpartien verteilt werden.
Nach dem bisherigen System können Vermieter die Kosten für Sanierungen in festen, gleichen Anteilen auf die Mieter abwälzen. Gedaschko argumentiert, dass dieses Vorgehen Einkommensunterschiede ignoriert und finanziell benachteiligte Haushalte genauso stark belastet wie wohlhabendere Nachbarn.
Stattdessen schlägt er ein gestaffeltes Modell vor: Mieter mit höherem Einkommen sollten einen größeren Anteil der Modernisierungskosten tragen, um Haushalte mit geringeren Löhnen zu entlasten. Gedaschko drängt die Regierungskoalition nun, das Problem zügig anzugehen.
Falls das neue System eingeführt wird, würden sich die Modernisierungsumlagen am Einkommen orientieren. Dadurch würden besser verdienende Mieter stärker zur Kasse gebeten, während die Belastung für Geringverdiener sinkt. Der Vorschlag liegt nun bei den politischen Entscheidungsträgern zur Prüfung vor.






