24 April 2026, 18:56

GEN4-Bolide debütiert mit Allradantrieb und Rekordbeschleunigung auf dem Circuit Paul Ricard

Formula E-Rennwagen mit weißer, blauer, roter und schwarzer Lackierung, der auf einer Strecke neben Menschen geparkt ist, mit einem Schirm im Vordergrund und Umzäunung, Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel im Hintergrund.

GEN4-Bolide debütiert mit Allradantrieb und Rekordbeschleunigung auf dem Circuit Paul Ricard

Der neue Formel-E-Bolide der Generation 4 (GEN4) hat auf dem Circuit Paul Ricard sein erstes öffentliches Debüt auf der Strecke gegeben. Als voll recycelbares Fahrzeug konzipiert, markiert er einen bedeutenden Fortschritt in der nachhaltigen Renntechnologie. Gleichzeitig setzt das Auto mit innovativen Leistungsmerkmalen wie Allradantrieb und extremer Beschleunigung neue Maßstäbe.

Die GEN4 ist der erste Einsitzer in der Geschichte des Weltrats für Motorsport (FIA), der über einen permanenten Allradantrieb verfügt. Dieses System liefert bis zu 600 kW Leistung – und das ohne Durchdrehen der Räder –, was ihn deutlich von seinen Vorgängermodellen abhebt. Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 1,8 Sekunden übertrifft er sogar die aktuellen Formel-1-Boliden.

Während der Testfahrten präsentierte Citroën Racing eine auffällige Lackierung in Rot-Schwarz-Tarnoptik. Das Design des Wagens steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit: Er besteht aus recycelten Materialien und ist zu 100 Prozent recycelbar – ein Konzept, das als "kreislauffähig" beschrieben wird.

Der Fokus richtet sich nun auf den Berlin E-Prix, der am 2. und 3. Mai 2026 auf dem Flughafen Tempelhof stattfindet. Die historische Strecke mit ihrem rauen Betonbelag sorgt für extremen Reifenverschleiß und starke Hitzeentwicklung, was die Herausforderung zusätzlich erhöht. Ein entscheidender Faktor wird das Energiemanagement sein, besonders auf den langen, geraden Passagen, wo eine frühe Führung strategisch teuer werden kann.

Aktuell führt Pascal Wehrlein die Meisterschaft mit 83 Punkten an, gefolgt von Edoardo Mortara mit 72 Zählern. Doch António Félix da Costa geht als der Fahrer mit der besten Form in das Rennen und will den Effizienzvorteil von Jaguar nutzen, um Punkte gutzumachen.

Der Auftritt der GEN4 unterstreicht den Anspruch der Formel E, Leistung und Nachhaltigkeit zu vereinen. In Tempelhof erwarten die Teams extreme Bedingungen, bei denen Reifenabnutzung und Energiestrategie das Rennen entscheiden könnten. Mit der sich zuspitzenden Meisterschaft wird der Berlin E-Prix zu einer entscheidenden Prüfung für Fahrer und Hersteller alike.

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