10 April 2026, 14:34

Immobilienmarktbericht 2026 zeigt stabile und steigende Bodenwerte im Kreis Viersen

Alte Stadtkarte mit zahlreichen Gebäuden, nummerierten Abschnitten und Text, der wahrscheinlich den Verkauf von Grundstücken anzeigt.

Immobilienmarktbericht 2026 zeigt stabile und steigende Bodenwerte im Kreis Viersen

Sachverständigenausschuss für Bodenwertermittlung legt Immobilienmarktbericht 2026 vor

Die Studie zielt darauf ab, die Transparenz auf dem regionalen Immobilienmarkt durch die Analyse aktueller Preisentwicklungen zu erhöhen. Zu den zentralen Erkenntnissen gehören sowohl stabile als auch verschobene Bodenwerte in verschiedenen Gebieten.

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Wohnbaulandpreise im Kreis Viersen weitgehend unverändert Die Preise für Wohnbauland im Kreis Viersen blieben 2026 größtenteils auf dem Niveau von 2024. Dennoch gab es in einigen Bereichen bemerkenswerte Veränderungen: Im Kempener Stadtteil St. Hubert stiegen die Werte um 10 Prozent. Die Städte Kempen und Viersen sowie die Gemeinde Brüggen verzeichneten hingegen ein Plus von 5 Prozent. In den Ortsteilen Anrath und Neersen erhöhten sich die Preise um 10 Euro pro Quadratmeter.

Gewerbeflächen stabil, landwirtschaftliche Böden mit gemischter Entwicklung Die Preise für Gewerbegrundstücke blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Bei Ackerland zeigte sich dagegen ein uneinheitliches Bild: Im Westen Viersens kletterten die Werte auf 9 Euro pro Quadratmeter. Die höchsten Preise für Ackerflächen wurden im Osten Kempens sowie in Tönisvorst und Willich mit 10,50 Euro pro Quadratmeter ermittelt. Grünlandpreise blieben hingegen stabil bei 6 Euro pro Quadratmeter.

882 Bodenrichtwertzonen für präzisere Marktanlyse Um die Auswertung zu stützen, legte der Ausschuss 882 standardisierte Bodenrichtwertzonen fest. Diese ermöglichen eine genauere Erfassung und den Vergleich von Preisbewegungen in der Region.

Differenziertes Marktbild mit klaren Aufwärtstrends in Teilbereichen Der Bericht 2026 zeichnet ein vielschichtiges Bild des lokalen Bodenmarkts: Während Wohn- und Gewerbeimmobilien in einigen Gebieten preisstabil blieben, verzeichneten bestimmte Kommunen deutliche Steigerungen. Die detaillierte Zoneneinteilung und die aktualisierten Bewertungen bieten eine solide Grundlage für Käufer, Verkäufer und Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung.

Quelle