Iraner in Deutschland: Hohe Bildung, starke Jobs und überdurchschnittliche Einkommen
Friederike RuppersbergerIW-Studie: Iraner sind in den deutschen Arbeitsmarkt hervorragend integriert - Iraner in Deutschland: Hohe Bildung, starke Jobs und überdurchschnittliche Einkommen
Zum Jahresbeginn 2025 lebten nach offiziellen Angaben mehr als 161.000 iranische Staatsbürger in Deutschland. Neue Daten zeigen ihre starke wirtschaftliche Integration: Ihr Einkommen und Bildungsniveau liegen über dem anderer Migrantengruppen, und auch bei Beschäftigungsquoten sowie beruflichen Qualifikationen sticht diese Gemeinschaft hervor.
Die Erwerbsquote von erwerbsfähigen Iranerinnen und Iranern in Deutschland betrug 58,6 % – ein deutlicher Beleg für ihre aktive Teilhabe am Arbeitsmarkt. Unter iranischen Frauen waren 41 % erwerbstätig, leicht mehr als die 39 % bei anderen Migrantinnen.
Bildung spielt eine zentrale Rolle für ihren beruflichen Erfolg: Beeindruckende 43,3 % der erwerbstätigen Iraner verfügen über einen Hochschulabschluss. Zum Vergleich: Bei anderen ausländischen Arbeitnehmern im Land liegt dieser Anteil bei nur 19,5 %. Folglich besetzen rund 73 % der berufstätigen Iraner qualifizierte Fachpositionen.
Auch ihre Einkommen spiegeln diesen Trend wider: Im Durchschnitt verdienen iranische Staatsbürger in Deutschland mehr als Migranten anderer Herkunft. Die Zahlen unterstreichen ihre starke Präsenz in gut bezahlten, anspruchsvollen Berufen.
Die Daten bestätigen den wirtschaftlichen Beitrag der iranischen Gemeinschaft in Deutschland. Mit hohen Beschäftigungsquoten, überdurchschnittlicher Bildung und über dem Schnitt liegenden Einkommen bilden sie einen gut integrierten und qualifizierten Teil der Erwerbsbevölkerung. Anfang 2025 beziffern offizielle Statistiken ihre Zahl auf etwas mehr als 161.000.