10 May 2026, 08:25

Neue Radroute am Niederrhein führt zu acht historischen Kirchen und Naturjuwelen

Schwarz-weiß-Zeichnung einer kleinen Stadt mit einer zentralen Kirche, umgeben von Bäumen und Hügeln, beschriftet mit "Gothic Architecture in Germany" unten.

Neue Radroute am Niederrhein führt zu acht historischen Kirchen und Naturjuwelen

Neue Radroute verbindet historische Kirchen und Sehenswürdigkeiten am Niederrhein

Eine neue Radstrecke ist eröffnet worden, die historische Kirchen und Wahrzeichen in der Region Niederrhein miteinander verbindet. Startpunkt ist Schwalmtal-Amern, von wo aus die Route Radfahrer durch malerische Landschaften und an jahrhundertealten Bauwerken vorbeiführt. Unterwegs lassen sich barocke Kapellen, mittelalterliche Kirchen und ein ehemaliges Kloster erkunden.

Die Tour beginnt am Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern. Von dort führt die Strecke in Richtung Niederkrüchten-Elmpt, wo die St.-Laurentius-Kirche steht. Das im 15. Jahrhundert errichtete Gotteshaus bietet einen Einblick in die mittelalterliche Vergangenheit der Region.

Weiter geht es zur Kapelle St. Maria an den Heiden am Knotenpunkt 39 in Niederkrüchten-Overhetfeld. Im Inneren zieht ein flämisch geschnitzter Altar die Blicke auf sich. Nicht weit entfernt erwartet am Knotenpunkt 10 in Oberkrüchten die St.-Martins-Kirche, ein einschiffiger Barockbau, die Besucher.

Der Weg führt anschließend nach Brüggen, wo das Kreuzherrenkloster mit der St.-Nikolaus-Kirche liegt. Radfahrer passieren zudem den Mühlenturm, einen historischen Wehrturm aus dem frühen 19. Jahrhundert. Die Route setzt sich durch die Happelter Heide fort, ein geschütztes Landschaftsgebiet von besonderer natürlicher Schönheit.

In Waldniel kommt am Knotenpunkt 24 die St.-Michaels-Kirche in Sicht. Das 1880 erbaute Gotteshaus besticht durch seinen neugotischen Stil, der einen Kontrast zu den älteren Bauten bildet. Unterdessen erhebt sich am Knotenpunkt 65 in Schwalmtal-Dilkrath die katholische St.-Gertrudis-Kirche, eine dreischiffige Backsteinbasilika. Letzte Station ist die St.-Petrus-Kirche in Born, die erstmals 1136 urkundlich erwähnt wurde und im 15. Jahrhundert erweitert wurde.

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Die Radroute verbindet acht historische Stätten – von mittelalterlichen Kirchen über barocke Kapellen bis hin zu einem Turm aus dem 19. Jahrhundert. Radfahrer können so Jahrhunderte der Architekturgeschichte entdecken und dabei geschützte Naturlandschaften durchqueren. Die Strecke bietet sowohl kulturelle als auch naturnahe Highlights für Besucher der Region.

Quelle