Niedersachsen stärkt kleine Kommunen mit neuer Projektagentur und 150.000 Euro
Falk HornigNiedersachsen stärkt kleine Kommunen mit neuer Projektagentur und 150.000 Euro
Niedersachsen baut Unterstützung für kleine und mittlere Kommunen aus
Die Landesregierung erweitert ihre Hilfsangebote für Städte und Gemeinden, die auf der Suche nach Fördermitteln sind. Dafür stellt sie 150.000 Euro bereit, um die bestehende Projektwerkstatt zu einer vollwertigen Projektagentur auszubauen. Ziel ist es, den Zugang zu finanzieller Unterstützung zu vereinfachen und praktische Erfahrungen in der gesamten Region zu teilen.
Die Projektwerkstatt startete 2022 als Pilotprojekt und wurde 2025 landesweit ausgeweitet. Bis März 2026 hatten bereits 142 Kommunen ihre Beratungsangebote genutzt – insgesamt rund 150 seit dem Beginn der Initiative. Die neue Projektagentur wird diese Arbeit nun fortsetzen, indem sie lokale Erfahrungen auswertet und Förderverfahren optimiert.
Entwicklungsministerin Melanie Walter möchte, dass die Agentur typische Hürden identifiziert und klarere Abläufe schafft. Die Erkenntnisse sollen in landesweite Instrumente wie die Plattform Förderfinder sowie das Niedersächsische Kommunale Fördergesetz (NKFG) einfließen. Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds (NSGB), betonte, dass es darum gehe, Mittel "schneller, transparenter und bedarfsgerechter" bereitzustellen.
Die Finanzierung der Agentur ist bis Ende 2027 gesichert. Damit erhalten Kommunen langfristige Unterstützung bei der Bewältigung komplexer Antragsverfahren.
Die ausgeweitete Projektagentur wird kontinuierlich beraten und gleichzeitig Daten aus den Kommunen nutzen, um den Zugang zu Fördermitteln zu verbessern. Mit 150.000 Euro zusätzlicher Mittel und einem Mandat bis 2027 soll die Initiative die finanzielle Unterstützung für Niedersachsens kleinere Gemeinden effizienter gestalten. Ihre Arbeit wird in den kommenden Jahren maßgeblich landesweite Ressourcen und Richtlinien prägen.






