Polizei stoppt illegale Tuner-Treffen mit riskantem Driften und kaputten Autos
Thea LübsPolizei stoppt nächtliche Drift-Praktiken bei Tuner-Treffen - Polizei stoppt illegale Tuner-Treffen mit riskantem Driften und kaputten Autos
Polizei geht gegen illegale Tuner-Treffen vor – Gefährliches Driften und mangelhafte Fahrzeuge
Nach Meldungen über riskantes Driften und verkehrsuntaugliche Fahrzeuge hat die Polizei hart gegen unerlaubte Autotuner-Treffen durchgegriffen. Am Wochenende griffen Beamte in Reutlingen, Weilheim und Rottenburg ein. Die Aktion erfolgte vor dem Hintergrund wiederholter Vorfälle mit rücksichtslosem Fahrverhalten und nicht verkehrssicheren Autos in der Region.
Die Probleme begannen, als sich rund 150 Fahrzeuge auf einem Parkplatz in der Nähe der Hochschule Reutlingen versammelten. Teilnehmer führten dort Drift-Manöver durch, woraufhin die Polizei einschritt. Die Behörden erteilten Auflösungsverfügungen, denen alle Anwesenden ohne Widerstand nachkamen.
Im Anschluss überwachten die Beamten bekannte Treffpunkte in Reutlingen, Weilheim und Rottenburg über Nacht. Trotz anfänglicher Kooperation fanden sich einige Fahrer in den beiden anderen Orten erneut zusammen. Bei Kontrollen wurden an acht Fahrzeugen schwere technische Mängel festgestellt – zwei davon waren so gravierend, dass sie sofort stillgelegt und vom Verkehr ausgeschlossen wurden.
Die Maßnahme fiel zeitlich mit der ROADPOL-Kontrollwoche "Lkw & Bus" im Februar 2026 zusammen. In diesem Zeitraum wurden allein in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen 67 Fahrzeuge wegen schwerwiegender Mängel aus dem Verkehr gezogen. Während es sich meist um technische Defekte handelte, registrierte Nordrhein-Westfalen zudem zehn alkoholisierte Fahrer – ein Schwerpunkt der dortigen Kontrollen.
Die Polizei richtete ihre Aktion gezielt gegen die Tuning-Szene, nach wiederholten Hinweisen auf gefährliche Stunts und mangelhafte Fahrzeuge. Acht Autos wiesen schwere Mängel auf, zwei wurden sofort stillgelegt. Die Behörden kündigten an, die Überwachung zu verstärken, um künftige Treffen dieser Art zu verhindern.