20 March 2026, 20:58

Pötsch soll Volkswagen weiter als Aufsichtsratschef führen – trotz Krisen und Skandale

Ein Plakat, das ein Rennauto mit einer Nazi-Flagge zeigt, mit leuchtend gelben und roten Autos, einer schwarz-weißen Karosserie, einem Fahrer in einem schwarzen Helm und einem rot-weißen gestreiften Hemd, vor einem leuchtend blauen Himmel mit wei├čen Wolken.

Pötsch bleibt VW-Spitzenaufseher - Pötsch soll Volkswagen weiter als Aufsichtsratschef führen – trotz Krisen und Skandale

Hans Dieter Pötsch soll als oberster Aufseher von Volkswagen weiterwirken, nachdem er für eine weitere Amtszeit nominiert wurde. Der Nominierungsausschuss des Konzerns hat seine Wiederwahl vorgeschlagen.

Pötsch stieg 2003 als Finanzvorstand in den Volkswagen-Konzern ein. Zwölf Jahre lang bekleidete er diese Position, bevor er im Herbst 2015 in den Aufsichtsrat wechselte. Seine Amtszeit begann just in dem Moment, als der Dieselabgasskandal ausbrach – eine der schwersten Krisen des Unternehmens, die er durchsteuern musste.

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Seitdem steht er weiterhin an der Spitze und meistert die anhaltenden Herausforderungen der Automobilbranche. Kürzlich betonte Pötsch sein Engagement, Volkswagen auch in schwierigen Zeiten widerstandsfähig zu halten. Sein Ziel beschrieb er mit den Worten, das Unternehmen "so aufzustellen, dass es jedem Sturm standhält".

Die endgültige Entscheidung über seine Wiederwahl liegt bei den Aktionären. Sie werden auf der Hauptversammlung am 18. Juni abstimmen. Bei einer Zustimmung würde Pötsch seine Führung bis in eine weitere Amtszeit ab 2027 verlängern.

Eine mögliche Wiederwahl Pötschs würde mehr als zwei Jahrzehnte prägenden Einfluss bei Volkswagen markieren. Seine Erfahrung umfasst finanzielle Führung, Krisenbewältigung und langfristige Strategie. Das Ergebnis der Abstimmung im Juni wird entscheiden, ob er die Zukunft des Konzerns weiter mitgestaltet.

Quelle