19 March 2026, 18:30

Saalekreis und Halle fusionieren Leitstellen für schnellere Notfallhilfe bis 2028

Gruppe von Menschen vor einem Rednerpult mit Mikrofon und einer Tafel mit Text, einige sitzen auf Stühlen und andere stehen, mit Fahnen, Feuerlöscher und Deckenleuchten an der Rückwand.

Saalekreis und Halle fusionieren Leitstellen für schnellere Notfallhilfe bis 2028

Der Landkreis Saalekreis und die Stadt Halle (Saale) haben offiziell beschlossen, ihre Leitstellen für Feuerwehr und Rettungsdienst zusammenzulegen. Die einstimmig von beiden Gremien gebilligte Entscheidung soll die Notfallreaktion beschleunigen und die Betriebskosten senken. Zudem laufen bereits die Planungen für ein neues gemeinsames Kontrollzentrum, dessen Fertigstellung bis 2028 vorgesehen ist.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Saalekreis und Halle (Saale) besteht seit Jahrzehnten. Seit 1996 übernimmt die hallesche Leitstelle die Notrufabwicklung für den nördlichen Teil des Saalekreises. 2023 brachte der Kreistag erstmals den Vorschlag ein, die beiden Leitstellen zu fusionieren, um die Kooperation weiter zu stärken.

Die formelle Vereinbarung wurde am 25. Februar 2026 getroffen, als sowohl der Kreistag des Saalekreises als auch der hallesche Stadtrat dem Vorhaben einstimmig zustimmten. Die Zusammenlegung soll mehrere Vorteile bringen, darunter eine schlankere Verwaltung, geringere Personalkosten und eine bessere Abdeckung bei Personalengpässen.

Parallel zur Fusion werden 2026 sechs dringende Tiefbauprojekte umgesetzt. Die Finanzierung dieser Vorhaben wurde als außerplanmäßige Ausgabe im Investitionshaushalt 2026 gesichert und wird vollständig aus dem Sonderinfrastrukturfonds bestritten. Der Kreistag des Saalekreises hatte diese Mittelbereitstellung bereits in seiner Sitzung am 14. Januar 2026 auf Empfehlung des Finanz- und des Kreisausschusses beschlossen.

Das neue Kontrollzentrum entsteht an der Adresse An der Feuerwache 5/7 in Halle (Saale). Die Bauarbeiten sollen bis 2028 abgeschlossen sein, um den kombinierten Rettungskräften eine moderne Einsatzzentrale zu bieten.

Die Zusammenlegung der Leitstellen tritt sofort in Kraft, während das neue gemeinsame Kontrollzentrum bis 2028 betriebsbereit sein wird. Die Finanzierung für sechs zentrale Infrastrukturprojekte ist gesichert, sodass die Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen können. Beide Gremien betonten, wie wichtig diese Maßnahmen für schnellere und effizientere Notfallhilfe in der Region sind.

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