24 March 2026, 20:32

Sachsen-Anhalt erreicht Rekordbeschäftigung – wie Integration den Arbeitsmarkt stärkt

Ein detailliertes historisches Plakat der ersten deutschen Grafschaft Tirol, das eine Karte mit geografischen Merkmalen wie Flüssen, Bergen und Städten zeigt und von erklärendem Text begleitet wird.

Sachsen-Anhalt erreicht Rekordbeschäftigung – wie Integration den Arbeitsmarkt stärkt

Sachsen-Anhalt hat Mitte 2025 eine Rekordbeschäftigungsquote von 65,5 Prozent erreicht. Damit liegt das Bundesland 2,3 Prozentpunkte über dem bundesweiten Durchschnitt und verzeichnet einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum vergangenen Jahrzehnt.

Die Beschäftigungsquote von Deutschen in der gesetzlichen Sozialversicherung stieg innerhalb von zehn Jahren um sechs Prozentpunkte auf 66,6 Prozent. Auch Frauen in der Region verzeichneten eine hohe Erwerbsbeteiligung mit einer Quote von 63,7 Prozent.

Bei ausländischen Arbeitskräften gab es einen starken Anstieg: Ihre Beschäftigungsquote kletterte zwischen Juni 2022 und 2025 von 31,1 auf 54,9 Prozent. Besonders ukrainische Arbeitnehmer:innen verzeichneten einen Sprung von 12,1 auf 30,3 Prozent im selben Zeitraum. Beschleunigte Anerkennung von Qualifikationen, Sprachkurse und zielgerichtete Arbeitsmarktprogramme trugen maßgeblich zu diesem Wachstum bei.

Asylsuchende aus Herkunftsländern erreichten im vergangenen Jahr eine Beschäftigungsquote von 37 Prozent. Markus Behrens, Geschäftsführer der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt–Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, führte den positiven Trend auf wirksame Integrationsmaßnahmen und günstige regionale Rahmenbedingungen zurück. Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne betonte die führende Position des Landes bei den Beschäftigungsquoten und kündigte an, diesen Erfolg weiter auszubauen.

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Die aktuellen Zahlen bestätigen Sachsen-Anhalts Spitzenposition beim Beschäftigungswachstum. Da die Quoten sowohl bei einheimischen als auch bei ausländischen Arbeitskräften kontinuierlich steigen, scheinen die Arbeitsmarktpolitiken des Landes messbare Erfolge zu bringen. Nun gilt es, diese positive Entwicklung in den kommenden Jahren fortzuführen.

Quelle