Sachsen-Anhalt stärkt Kulturpolitik mit Rekordbudget und neuem Fördergesetz
Heidelore BinnerSachsen-Anhalt stärkt Kulturpolitik mit Rekordbudget und neuem Fördergesetz
Staatsminister Rainer Robra traf sich kürzlich mit Vertretern der Kulturbranche in Sachsen-Anhalt. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Fortschritte in der Kulturpolitik sowie die Pläne für die Zukunft. Ein neuer Bericht und ein Fördergesetz bildeten dabei die zentralen Themen.
Bei dem Treffen wurde der Kulturförderbericht 2021–2026 vorgestellt. Das Dokument fasst die Entwicklungen der Kulturpolitik in der Region der vergangenen fünf Jahre zusammen und steht nun online der Öffentlichkeit zur Verfügung.
In diesem Zeitraum stieg das Kulturbudget des Landes deutlich an: von rund 125 Millionen Euro im Jahr 2017 auf etwa 193 Millionen Euro bis 2026, mit einem Höchststand von über 212 Millionen Euro im Jahr 2024. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 50 Prozent seit Beginn der Initiative.
Die Landesregierung milderte zudem die Auswirkungen der Pandemie auf den Kulturbereich durch Unterstützungsprogramme und digitale Investitionen ab. Seitdem kehren die Besucherinnen und Besucher wieder in die Kulturstätten Sachsen-Anhalts zurück. Darüber hinaus wurde ein neues Kulturfördergesetz verabschiedet, das die Regelungen vereinfachen, die Förderstrukturen stärken und klare Ziele für den Sektor setzen soll.
Die Anstrengungen der letzten fünf Jahre zielten darauf ab, die Sichtbarkeit von Kultur zu erhöhen, die Fördermechanismen zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen den Ressorts zu intensivieren. Zu den Schwerpunkten gehörten die Stärkung großer Kultureinrichtungen sowie die Förderung von Basisinitiativen und lokalen Kulturprojekten.
Der Bericht und die neue Gesetzgebung markieren wichtige Meilensteine in der Kulturpolitik Sachsen-Anhalts. Die erhöhten Mittel und die strukturierte Förderung sollen sowohl den Einrichtungen als auch den lokalen Vorhaben zugutekommen. Das Land bleibt seinen Verpflichtungen gegenüber dem Kulturbereich weiterhin verbunden.






