Stadtgebäude verursachen 2024 Rekord-Energiekosten von 10,7 Millionen Euro
Friederike RuppersbergerStadtgebäude verursachen 2024 Rekord-Energiekosten von 10,7 Millionen Euro
Ein neuer Bericht offenbart den Energieverbrauch und den CO₂-Fußabdruck städtischer Gebäude im Jahr 2024. Die Stadt gab im vergangenen Jahr 10,7 Millionen Euro für Energie aus – eine Steigerung um 1,5 Millionen Euro gegenüber 2023. Die Daten umfassen rund 750.000 Quadratmeter Nutzfläche in öffentlichen Immobilien.
Der Stromverbrauch blieb 2024 mit 13,32 Millionen Kilowattstunden nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Schulen waren für fast die Hälfte dieses Verbrauchs verantwortlich und verzeichneten zudem 62,5 Prozent des Erdgasverbrauchs. Der Bedarf an Erdgas lag stabil bei 50,4 Millionen Kilowattstunden, was einem leichten Rückgang von 2 Prozent gegenüber 2023 entspricht.
Der Heizölverbrauch normalisierte sich 2024 wieder und erreichte 6 Millionen Kilowattstunden. Dies folgt auf eine Phase der Bevorratung im Jahr 2022, die die Verbrauchszahlen vorübergehend verzerrt hatte. Der gesamte CO₂-Fußabdruck dieser Gebäude belief sich auf 16.643 metrische Tonnen CO₂-Äquivalente.
Zu den Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz zählte eine Beleuchtungssanierung, die rund 850.000 Euro kostete. Die Hälfte dieser Ausgaben wurde durch eine Bundesförderung für Klimaschutzprojekte gedeckt. Für die Zukunft sind weitere Schritte geplant, darunter die Modernisierung von Heizungsanlagen, die Installation von Lüftungssystemen und die Prüfung von Solaranlagen.
Die Energiekosten der Stadt stiegen 2024 auf 10,7 Millionen Euro, was auf höhere Preise bei stabiler Verbrauchsentwicklung zurückzuführen ist. Gezielte Sanierungen sollen künftig sowohl die Ausgaben als auch die Emissionen senken. Die Behörden werden den Verbrauch in Schulen und anderen Schlüsselgebäuden weiterhin überwachen.






