Streit um gesperrten Hauptplatz: MTV Wolfenbüttel wirft Stadt mangelnde Abstimmung vor
Heidelore BinnerStreit um gesperrten Hauptplatz: MTV Wolfenbüttel wirft Stadt mangelnde Abstimmung vor
MTV Wolfenbüttel wirft Stadtverwaltung vor, Hauptplatz im Meesche-Sportpark überraschend gesperrt zu haben
Der Verein musste infolgedessen Trainings verlegen und Freundschaftsspiele absagen. Der Streit eskaliert kurz vor Beginn der neuen Landesliga-Saison.
Die Stadt hatte für Juni eine verpflichtende vier- bis fünfwöchige Ruhe- und Sanierungsphase des Platzes angesetzt. Als Begründung für den Zeitpunkt nannte die Verwaltung fehlende verlässliche Angaben des Vereins. Bereits im Mai hatte die Behörde MTV Wolfenbüttel um die Nennung wichtiger Termine gebeten, um die Arbeiten abzustimmen.
Die erste Mannschaft des Clubs bestritt ihr erstes Training stattdessen in Adersheim. Spieler kritisierten die Stadt für die plötzliche Schließung, die ihre Vorbereitungen beeinträchtigte. Die Verwaltung wies Vorwürfe zurück und lehnte jede Verantwortung für mögliche finanzielle Folgen ab.
Trotz der Auseinandersetzung räumte die Stadt dem Verein ab dem 14. Juli eine vorzeitige Nutzung des Hauptplatzes ein. Zudem stehe MTV Wolfenbüttel weiterhin Ersatzplätze im Meesche-Park sowie an der Halberstädter Straße zur Verfügung. Die Behörden forderten eine professionellere Kommunikation und bessere Planung seitens des Vereins, um künftige Konflikte zu vermeiden.
Der Platz wird nun wie geplant saniert. Bis zur Wiederfreigabe muss MTV Wolfenbüttel seine Trainingsplanung anpassen. Die Stadt besteht auf eine klarere Abstimmung, um ähnliche Streitigkeiten künftig zu verhindern.
