05 April 2026, 08:28

Weil am Rhein bekommt energieeffizienten Holzanbau für Gemeinschaftsschule bis 2027

Ein Schulgebäude mit Fenstern, einer Straßenlaterne, einem Schild, Bäumen, Gras, einem Zaun und einem bewölkten Himmel, das sich in einem Park mit saftigem Grün befindet.

Weil am Rhein bekommt energieeffizienten Holzanbau für Gemeinschaftsschule bis 2027

In Weil am Rhein hat der Bau eines Holzanbaus für die Gemeinschaftsschule begonnen. Das Projekt sieht 14 neue Klassenzimmer und rund 1.200 Quadratmeter Nutzfläche vor. Als energieeffizientes Low-Tech-Gebäude konzipiert, wird es die strengen KfW-55-Effizienzstandards erfüllen.

Der Anbau entsteht in Hybrid-Holzbauweise, die vorgefertigte Holzelemente mit anderen Materialien kombiniert. Das verwendete Holz stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in Süddeutschland und Österreich. Nach der Fertigstellung wird das Gebäude mit Fernwärme und Solarenergie betrieben.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf etwa 1,8 Millionen Euro. Am Dienstag, dem 31. März 2026, beginnt die nächste Bauphase. Die vollständige Fertigstellung des Anbaus ist für den Sommer 2027 geplant.

Holzbau bleibt in Deutschland vergleichsweise selten – nur etwa 2 % der mehrgeschossigen Gebäude werden in dieser Bauweise errichtet. Dennoch setzen immer mehr Schulen darauf. Beispiele sind die Karl-Schubert-Schule in Leipzig, die zwei Holzgebäude erhielt, oder die Karl-Kessler-Schule in Aalen, die mit Holz-Beton-Verbunddecken gebaut wurde. Andere Projekte wie der Rostock Bildungscampus verbauten über 11.600 Kubikmeter Holz in ihren Entwürfen.

Der neue Anbau erweitert die Kapazitäten der Schule und hält dabei den Energieverbrauch niedrig. Mit der Fertigstellung 2027 entstehen moderne, nachhaltige Lernräume für die Gemeinschaft. Das Projekt folgt einem wachsenden Trend zu holzbasierten Schulbauten in ganz Deutschland.

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