27 March 2026, 14:37

Wirtschaft in Sachsen-Anhalt steckt fest – IHK fordert radikale Reformen bis 2026

Alte gedruckte Karte zeigt die Grenzen von Preußen und Sachsen auf vergilbtem Papier.

Wirtschaft in Sachsen-Anhalt steckt fest – IHK fordert radikale Reformen bis 2026

Wirtschaftsführer in Sachsen-Anhalt schlagen Alarm wegen wirtschaftlicher Stagnation

Auf ihrer Frühjahrsvollversammlung hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau die aktuellen Herausforderungen der Region analysiert und Forderungen an die Landesregierung formuliert.

Die IHK verabschiedete das Papier "Politische Positionierungen für Sachsen-Anhalt 2026", das als Leitfaden für die Diskussionen im Vorfeld der nächsten Landtagswahl dienen soll. Die Vertreter betonten die Dringlichkeit von Reformen, um langjährige Wachstumshemmnisse zu überwinden.

IHK-Präsident Sascha Gläßer benannte die anhaltenden Probleme, die Unternehmen in der Region belasten: hohe Energiekosten, steigende Lohnnebenkosten, hohe Steuerlasten und übermäßige Bürokratie. Obwohl diese Herausforderungen auf Bundesebene bekannt seien, fehle es bisher an konkreten Lösungsansätzen.

Das Positionspapier der Vollversammlung umfasst sieben zentrale Handlungsfelder: Arbeitsmarktpolitik, Bildung, Innovation, Internationalisierung, Bürokratieabbau, Energie sowie Infrastruktur. Zwar wurden keine detaillierten Vorschläge vorgestellt, doch will die IHK mit fachlich fundierten Empfehlungen die Wahlkampfdebatte 2026 prägen.

Die Delegierten verwiesen zudem auf positive Resonanz auf die IHK-Kampagne, die die wirtschaftlichen Stärken Sachsen-Anhalts in den Fokus rückt. Die Initiative zielt darauf ab, das Image des Landes als Wirtschaftsstandort trotz der anhaltenden Schwierigkeiten zu verbessern.

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Die politischen Positionierungen der IHK sollen nun als Grundlage für den Dialog mit Entscheidungsträgern bis zur Wahl 2026 dienen. Die Unternehmen in der Region kämpfen weiterhin mit hohen Kosten und regulatorischen Hürden – die Forderung nach schnelleren Reformen wird lauter.

Priorität hat für die Kammer weiterhin die Kampagne zur Präsentation der Stärken Sachsen-Anhalts, flankiert von Bemühungen, spürbare wirtschaftliche Verbesserungen voranzutreiben.

Quelle