13 March 2026, 17:00

"Zivilgesellschaft unter Druck": Wie Halle (Saale) demokratisches Engagement stärken will

Ein Plakat mit der Aufschrift 'The Bipartisan Safer Communities Act' in fetter schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, mit einer Grafik einer Person in einem blauen Hemd mit ausgestreckten Armen und entschlossener Miene.

"Zivilgesellschaft unter Druck": Wie Halle (Saale) demokratisches Engagement stärken will

Öffentliche Diskussion: "Zivilgesellschaft unter Druck" am 16. März 2026 in Halle (Saale)

Am 16. März 2026 findet in Halle (Saale) eine öffentliche Diskussion unter dem Titel "Zivilgesellschaft unter Druck" statt. Die kostenlose und für alle offene Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr und widmet sich den Herausforderungen demokratischen Engagements in der heutigen zersplitterten politischen Landschaft.

Der Historiker und Experte für Rechtsextremismus, Pascal Begrich, wird die Diskussion leiten. Begrich ist derzeit Geschäftsführer des NGOs "Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt".

Im Mittelpunkt des Abends stehen der wachsende Einfluss rechtspopulistischer Parteien und die möglichen Folgen ihrer Wahlerfolge. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird erörtert, wie der Vorstellung entgegengewirkt werden kann, eine offene Gesellschaft sei bereits gescheitert. Zudem werden Strategien diskutiert, um demokratische Werte zu stärken und lokale Initiativen – insbesondere in ländlichen Regionen – besser zu vernetzen.

Pascal Begrich wird Einblicke geben, wie bürgerschaftliches Engagement in Zeiten zunehmender Polarisierung gestärkt werden kann. Durch die Moderation von Curt Stauss wird der Fokus auf konkrete Schritte gelegt, um Demokratie auf grassroots-Ebene zu fördern.

Obwohl die Veranstaltung Handlungsbedarf aufzeigt, sind aktuelle Daten zu erfolgreichen demokratischen Projekten im ländlichen Raum Sachsen-Anhalts rar. Quellen wie "abgeordnetenwatch.de" bieten zwar allgemeine Informationen zur politischen Teilhabe, liefern jedoch kaum spezifische Beispiele aus der Region für den Zeitraum zwischen 2021 und 2026.

Ziel der Diskussion ist es, den Teilnehmenden Werkzeuge an die Hand zu geben, um demokratische Prinzipien in einer Zeit politischer Spaltung zu verteidigen. Durch die Auseinandersetzung mit Risiken und Chancen hoffen die Organisator:innen, nachhaltigere Netzwerke für zivilgesellschaftliches Handeln zu schaffen.

Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr in Halle (Saale). Der Eintritt ist frei.

Quelle