20,5 Millionen Euro für die Modernisierung der Uni Bremen bis 2030
Friederike Ruppersberger20,5 Millionen Euro für die Modernisierung der Uni Bremen bis 2030
Die Universität Bremen steht vor einem umfassenden Modernisierungsprojekt: Der Bremer Senat hat am 5. Mai 2026 Investitionen in Höhe von 20,5 Millionen Euro bewilligt. Die Mittel sollen zwei zentrale Gebäude auf den neuesten Stand bringen und so die Bedingungen für Studierende, Forschende und die Öffentlichkeit deutlich verbessern. Ziel ist ein nachhaltigerer und effizienterer Campus.
Im Fokus der Sanierung stehen die Gebäude Geisteswissenschaften 1 (GW1) und Naturwissenschaften 1 (NW1). Geplant sind die Beseitigung von Schadstoffen, die Modernisierung des Brandschutzes sowie die Erneuerung der technischen Infrastruktur. Zudem entstehen zeitgemäße Lernräume für Studierende.
Die Finanzierung setzt sich aus 18,8 Millionen Euro Bundesmitteln im Rahmen der „Beschleunigten-Bau-Initiative“ sowie Landesmitteln zusammen. Über einen Zeitraum von vier Jahren wird das Projekt umgesetzt. Die Hochschulambulanz der Universität zieht in zentrale Campusbereiche um und erhält neue Therapieräume, psychologische Labore sowie Wartebereiche für Erwachsene und Kinder.
Die Maßnahmen sollen die Universität zukunftsfähig machen. Die Verantwortlichen erhoffen sich eine Stärkung Bremens als Wissenschaftsstandort sowie bessere Lehr-, Lern- und Arbeitsbedingungen. Um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, erfolgt die Umsetzung in mehreren Phasen.
Die Investition ist ein wichtiger Schritt hin zu einer klimafreundlicheren akademischen Infrastruktur in Bremen. Nach Abschluss der Arbeiten werden die modernisierten Gebäude optimierte Räumlichkeiten für Lehre, Forschung und öffentliche Dienstleistungen bieten. Die Bauarbeiten sollen in den kommenden Jahren abgeschlossen werden.






