Acht Sachsen-Anhalter erhalten Bundesverdienstorden für ihr Engagement
Acht Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen-Anhalt sind mit dem Bundesverdienstorden für ihr herausragendes gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Sven Schulze überreichte die Ehrungen im Rahmen einer Feierstunde in Magdeburg. Zu den Geehrten zählen Pädagogen, Historiker sowie Persönlichkeiten, die sich für Kultur, Sport und die Rechte von Menschen mit Behinderung einsetzen.
Unter den Ausgezeichneten war Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke, ein 67-jähriger Historiker aus Halle (Saale). Seine Arbeit für die Franckeschen Stiftungen prägte die Rolle der Einrichtung bei der Bewahrung des kulturellen und bildungshistorischen Erbes. Ebenfalls aus Halle stammt die 70-jährige Gabriele Neugebauer, die für ihr jahrzehntelanges Engagement zur Förderung der Weinregion Saale-Unstrut gewürdigt wurde.
Monika Pöltz, eine 77-jährige Pensionärin und ehemalige Schulleiterin aus Bergwitz (Kemberg), erhielt die Auszeichnung für ihr lebenslanges Wirken in der Bildung und der Pflege des lokalen Kulturguts. In Köthen wurde der 65-jährige Musikpädagoge Manfred Apitz für seine Verdienste um das kulturelle Leben im Landkreis Anhalt-Bitterfeld – sowohl durch seine Lehrtätigkeit als auch durch Auftritte – geehrt.
Der 81-jährige Rentner Roland Rittig aus Zeitz wurde für seine Dokumentation der Heimatgeschichte und seinen Einsatz zur Erhaltung der Moritzburg als Kulturstätte ausgezeichnet. Kerstin Römer, 70, aus Halberstadt, erhielt Anerkennung für ihr langjähriges Engagement zugunsten von Menschen mit Behinderung in der Stadt und im gesamten Harz.
Angela Heimbach, eine 65-jährige Rechtsanwältin aus Mücheln/Geiseltal, wurde für ihre jahrelange Unterstützung des Breitensports in der Region geehrt. Norbert Hundt, ein 70-jähriger ehemaliger Lehrer und Schulleiter aus Salzwedel, erhielt die Auszeichnung für sein Wirken in der Bildungsarbeit und sein Engagement für die Zukunft seiner Heimatstadt.
Der Bundesverdienstorden unterstreicht die vielfältigen Wege, auf denen Einzelne ihre Gemeinschaften bereichern. Das Wirken der Geehrten hat nachhaltige Spuren in Bildung, Kultur, Brauchtumspflege und sozialem Miteinander in Sachsen-Anhalt hinterlassen. Die Feier in Magdeburg würdigte ihre Leistungen als Vorbild zivilgesellschaftlichen Engagements.






