Solingen investiert 82.234 Euro in marode Eislaufhalle – doch reicht das?
Thea LübsSolingen investiert 82.234 Euro in marode Eislaufhalle – doch reicht das?
Solingens Finanzausschuss bewilligt 82.234 Euro für dringende Sicherheitsmängel an der städtischen Eislaufhalle
Die Mittel sollen helfen, akute Risiken zu beheben und den Betrieb der Anlage aufrechterhalten. Die lokale Initiative SG zukunft. begrüßt die Entscheidung, zeigt sich jedoch besorgt über fehlende langfristige Planung.
Die Freigabe der Gelder erfolgt nach wiederholten Warnungen vor dem zunehmenden Verfall der Halle. Die Verantwortlichen betonten, dass schnelles Handeln notwendig sei, um Schließungen oder Unfälle zu vermeiden. Die bewilligte Summe deckt jedoch nur die dringendsten Reparaturen ab.
SG zukunft. unterstützt den Schritt, zweifelt aber an der Angemessenheit der Mittel. Der Verein weist darauf hin, dass bisher weder eine umfassende statische noch eine technische Prüfung der Anlage stattgefunden habe. Ohne eine solche Bewertung bleibe die langfristige Zukunft der Eislaufhalle ungewiss.
Zudem verweist die Initiative auf die Schwierigkeiten des Betreibers: Die Solingen Eissport gGmbH kämpft mit den Folgen des maroden Zustands der Halle. SG zukunft. kündigte an, offizielle Anfragen an die Stadt zu richten, um Klarheit über den Finanzbedarf und die weiteren Pläne zu erhalten.
Eine vollständige Sanierung würde schätzungsweise 4,8 Millionen Euro kosten. Der Verein fordert eine nachhaltige Strategie, um Steuergelder sinnvoll einzusetzen. Ziel sei es, die Eislaufhalle ohne ständige Notfallreparaturen betriebsfähig zu halten.
Die nun bewilligten 82.234 Euro sollen zumindest die gravierendsten Sicherheitsmängel beheben und den Betrieb vorerst sichern. SG zukunft. drängt weiterhin auf eine detaillierte Bestandsaufnahme und ein klares langfristiges Konzept. In den kommenden Wochen sind weitere Gespräche zwischen der Stadt und der Initiative geplant.






