Bergisch Gladbach reformiert Jugendarbeit: Q1 bleibt – aber anders
Friederike RuppersbergerBergisch Gladbach reformiert Jugendarbeit: Q1 bleibt – aber anders
Bergisch Gladbach plant Umstrukturierung der Jugendarbeit in der Innenstadt
Die aktuelle Einrichtung Q1 im Stadtzentrum wird in ihrer jetzigen Form nicht erhalten bleiben, doch die Stadt betont, dass die offene Jugendarbeit fortgeführt wird. Gemeinsam mit der Evangelischen Kirche und weiteren Partnern wird ein neues Konzept entwickelt, um den künftigen Bedürfnissen gerecht zu werden.
Seit Juni 2025 arbeitet die Stadt mit der Evangelischen Kirche und Q1 daran, die Jugend- und Kinderangebote neu auszurichten. Ziel ist ein modernes System, das sich an die sich wandelnde Struktur des Zanders-Viertels anpasst. Zwar wird sich das langfristige Angebot von Q1 verändern, doch ein Ende der offenen Jugendarbeit ist ausdrücklich nicht vorgesehen.
Q1 hat seine Aktivitäten bereits ausgeweitet und bietet seit der Eröffnung am 9. Mai 2026 offene Programme im Gleispark an. Zudem soll die Zentralwerkstatt zu einem weiteren zentralen Ort für flexible, bedarfsorientierte Jugendangebote werden. Beide Standorte sollen zu einem soziokulturellen Treffpunkt für junge Menschen im Viertel zusammenwachsen.
Die Stadtverwaltung prüft zudem die Einrichtung eines dauerhaften Standorts in der Innenstadt, um Q1 zu unterstützen. Noch sind jedoch keine endgültigen Entscheidungen über den künftigen Standort von Q1 gefallen, da zunächst Bewertungen zu Finanzierung, Stadtentwicklung und fachlichen Anforderungen abgewartet werden. Sobald diese vorliegen, wird ein konkreter Vorschlag den politischen Gremien zur Prüfung vorgelegt.
Während des gesamten Prozesses setzt die Stadt auf eine transparente Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Im Mittelpunkt steht die Anpassung der Angebote an die sich verändernden sozialen und räumlichen Anforderungen im Zanders-Viertel.
Die Neuausrichtung der Jugendarbeit bedeutet nicht das Aus für Q1, sondern eine Weiterentwicklung seiner Rolle. Mit dem Gleispark und der Zentralwerkstatt als bereits genutzten Standorten strebt die Stadt ein Netzwerk moderner, zugänglicher Begegnungsstätten an. Eine endgültige Entscheidung zu Standorten und Finanzierung wird getroffen, sobald alle Voraussetzungen geklärt sind.






