15 May 2026, 22:34

Warnstreik am Uni-Klinikum Freiburg: Was Patienten am 19. Mai 2026 erwartet

Eine große Gruppe von Menschen an einem Flughafen, einige sitzen mit Taschen und Papieren, andere stehen, mit Texttafeln, Schaufensterpuppen in Kleidern und Deckenbeleuchtung im Hintergrund, was auf eine Demonstration hinweist.

Warnstreik am Uni-Klinikum Freiburg: Was Patienten am 19. Mai 2026 erwartet

Universitätsklinikum Freiburg erwartet erhebliche Einschränkungen am Dienstag, 19. Mai 2026

Am kommenden Dienstag wird das Universitätsklinikum Freiburg durch einen ganztägigen Warnstreik stark beeinträchtigt sein. Die von der Gewerkschaft ver.di organisierte Aktion ist Teil der laufenden Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst. Zwar bleibt die Notfallversorgung aufrechterhalten, Patienten müssen jedoch mit Verzögerungen und möglichen Absagen von Terminen rechnen.

Der Streik folgt einem Aufruf von ver.di, der Krankenhausmitarbeiter zum Arbeitsniederlegung im Rahmen der Gehaltsverhandlungen auffordert. Dank einer vereinbarten Mindestversorgung bleiben lebenswichtige Behandlungen jedoch sichergestellt. Die Bereiche Geburtshilfe, Onkologie und Kinderheilkunde arbeiten wie gewohnt weiter, ebenso wie die Notaufnahme, Intensivmedizin und dringliche Operationen.

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Patienten müssen mit längeren Wartezeiten rechnen, und nicht dringende Eingriffe oder ambulante Termine könnten verschoben werden. Betroffene erhalten bei Absagen eine direkte Benachrichtigung des Klinikums. Die Verantwortlichen bitten die Bevölkerung, die Notaufnahme nur bei echten Notfällen aufzusuchen und – wo möglich – während des Streiks alternative Krankenhäuser in Anspruch zu nehmen.

Die Arbeitsniederlegung dauert den gesamten Tag an; der reguläre Betrieb soll am Mittwoch wieder aufgenommen werden. Patienten mit geplanten Terminen werden gebeten, sich vorab über mögliche Änderungen zu informieren. Der Streik unterstreicht die anhaltenden Spannungen in den Tarifverhandlungen des öffentlichen Sektors, wobei die Klinikleitung betont, dass die lebensrettende Versorgung nicht gefährdet sei.

Quelle