16 March 2026, 22:32

Berliner Demonstration fordert Frieden und Ende der Nahost-Konflikte

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Stadtstraße bei einer Protestaktion, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, im Hintergrund ein historisches Gebäude mit Rundbogenfenstern, Säulen und Skulpturen.

Initiative 'Israelis for Peace' protestiert gegen den Krieg - Berliner Demonstration fordert Frieden und Ende der Nahost-Konflikte

Am Samstag fand in Berlin eine Demonstration statt, bei der sich Dutzende versammelten, um Frieden im Nahen Osten zu fordern. Die von der Gruppe Israelis für Frieden organisierte Kundgebung rief zu einem Ende der anhaltenden Angriffe in der Region auf. Zu den Rednerinnen und Rednern zählte die Philosophin Susan Neiman, die gemeinsam mit anderen Aktivistinnen und Aktivisten zu den Demonstranten sprach.

Die Protestierenden forderten Deutschland auf, eine klarere Haltung gegen den Konflikt einzunehmen und seine Politik an das Völkerrecht anzupassen. Konkrete Forderungen waren ein sofortiger Stopp der Militäroperationen im Iran und im Libanon. Die Veranstaltung reiht sich ein in eine lange Geschichte globaler Proteste gegen Konflikte im Nahen Osten, an denen sich seit 2001 Millionen Menschen beteiligt haben.

Einige der größten Demonstrationen fanden während der Invasion im Irakkrieg 2003 statt, als an einem einzigen Tag weltweit schätzungsweise 10 bis 15 Millionen Menschen auf die Straße gingen. Weitere große Kundgebungen folgten nach israelischen Militäraktion im Gazastreifen, darunter die Einsätze 2008–2009, 2014, 2021 sowie der seit Oktober 2023 anhaltende Konflikt.

Israelis für Frieden gehört zu den zahlreichen Gruppen, die sich für eine Deeskalation einsetzen. Die Berliner Demonstration spiegelte die breiteren Forderungen nach einem Waffenstillstand und diplomatischen Lösungen in der gesamten Region wider.

Der Protest in Berlin unterstrich die anhaltenden Rufe nach Frieden angesichts der steigenden Spannungen. Veranstalter und Teilnehmer betonten, dass Deutschland eine aktivere Rolle bei der Einhaltung des Völkerrechts spielen müsse. Die Kundgebung stand für den anhaltenden globalen Widerstand gegen Militäroperationen im Nahen Osten.

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