Betrüger erbeuten 45.000 Euro von zwei Sachsen mit falschen Bankmitarbeitern
Falk HornigZwei Frauen verlieren Zehntausende Euro bei Betrug - Betrüger erbeuten 45.000 Euro von zwei Sachsen mit falschen Bankmitarbeitern
Zwei Frauen in Sachsen haben fast 45.000 Euro verloren, nachdem sie auf Betrüger hereingefallen sind, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben. Die Vorfälle ereigneten sich im Vogtland und in Zwickau, wo die Täter ihre Opfer unter falschen Vorwänden dazu brachten, hohe Geldbeträge zu überweisen.
Im Vogtland wurde eine Frau von Kriminellen kontaktiert, die behaupteten, ihre persönlichen Daten seien kompromittiert worden. Die Frau glaubte der Masche und autorisierte mehrere Überweisungen in einer Gesamthöhe von 18.000 Euro.
Ein ähnlicher Fall spielte sich in Zwickau ab, wo eine weitere Frau einen Anruf von einem angeblichen Bankvertreter erhielt. Sie wurde angewiesen, ihr Geld aus Sicherheitsgründen auf ein sogenanntes Treuhandkonto zu transferieren. Das Opfer folgte den Anweisungen und verlor dadurch fast 27.000 Euro.
In den vergangenen zwölf Monaten gab es keine weiteren Meldungen über vergleichbare Betrugsfälle in Sachsen oder im benachbarten Thüringen.
Die beiden Vorfälle zeigen, wie Betrüger das Vertrauen in Finanzinstitute ausnutzen, um hohe Summen zu erbeuten. Die Behörden haben bisher weder Festnahmen noch weitere Details zu den laufenden Ermittlungen bekannt gegeben. Beide Opfer haben ihr Geld bis heute nicht zurückerhalten.






