Oktoberfest 2024: Prominente zwischen Glamour und Debatten über Sicherheit
Friederike RuppersbergerOktoberfest 2024: Prominente zwischen Glamour und Debatten über Sicherheit
Die Nebenveranstaltungen des Oktoberfests locken in diesem Jahr zahlreiche Prominente an. Am Donnerstag versammelte das Madlwiesn-Event, organisiert von der Eventagentur Hell and Karrer, Schauspielerinnen wie Ursula Karven, Influencerin Cheyenne Ochsenknecht und Model Betty Taube unter seinen Gästen. Der rein weibliche Abend unterstrich zwar die festliche Stimmung, fand jedoch vor dem Hintergrund anhaltender Debatten über das Verhalten auf dem Oktoberfest statt. Erst kürzlich äußerte sich Cathy Hummels im Gespräch mit der Abendzeitung besorgt darüber, dass viele Frauen während des Festes mit unerwünschten Annäherungen seitens Männer konfrontiert seien.
In der Käfers Wiesn-Schänke veranstaltete Mattel am 23. September die Barbie-Wiesn. Zu den geladenen Gästen zählte neben einer exklusiven VIP-Runde auch einer der wenigen anwesenden Männer, der Stylist Oliver Rauh. Mit Champagner und raffinierten Häppchen bot die Veranstaltung eine elegantere Variante des Oktoberfest-Trubels.
Beide Events spiegelten die Bandbreite des Festes wider – zwischen Glamour und den seit Langem geführten Diskussionen über Sicherheit und Respekt gegenüber Frauen in überfüllten Situationen.
Die beiden Veranstaltungen zeigten unterschiedliche Facetten des gesellschaftlichen Lebens auf dem Oktoberfest: Während das Madlwiesn prominente Frauen zu einer ausgelassenen Feier zusammenbrachte, setzte die Barbie-Wiesn auf ein exklusives Erlebnis für einen kleineren VIP-Kreis. Parallel dazu laufen die Bestrebungen weiter, die Bedingungen für weibliche Besucherinnen auf dem Fest zu verbessern.






