Brandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Innovative Forschung und Lehre werden ausgezeichnet
Friederike RuppersbergerBrandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Innovative Forschung und Lehre werden ausgezeichnet
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle hat die Brandenburgischen Wissenschaftspreise 2026 verliehen. Die Auszeichnungen würdigen herausragende Lehrende und Forscherinnen aus der gesamten Region. Insgesamt wurden zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen und vier Lehrpreise vergeben.
Die mit jeweils 20.000 Euro dotierten Nachwuchspreise gingen an zwei Frauen: Jaya Bharti, Wissenschaftlerin an der Universität Potsdam, wurde für ihre Forschung zu nachhaltiger Wasserstoffperoxid-Herstellung ausgezeichnet. Jana Weiß, Literaturwissenschaftlerin an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), erhielt die Auszeichnung für ihre Studien zu Klassenidentität und sozialen Spaltungen in der Literatur.
Drei der vier mit jeweils 10.000 Euro dotierten Lehrpreise gingen an die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Die Hochschule wurde für ihre innovativen Lehrkonzepte in den Bereichen Agroforstwirtschaft und Bildung für nachhaltige Entwicklung geehrt. Der vierte Lehrpreis ging an die Universität Potsdam für ein Seminar, das wirtschaftliche Themen durch Kinderliteratur erschließt.
Schüle bezeichnete die Preisträgerinnen als „Lehrende, die über die Grenzen ihres Fachs hinausdenken“. Die Auszeichnungen heben sowohl Spitzenforschung als auch kreative Lehransätze in Brandenburg hervor. Die prämierten Projekte umfassen Bereiche von nachhaltiger Chemie über gesellschaftliche Analysen bis hin zu innovativen Lehrmethoden. Die Preisträgerinnen werden die Fördergelder nutzen, um ihre Arbeit in Forschung und akademischer Lehre weiter voranzutreiben.






