19 June 2026, 12:27

Breites Bündnis in Sachsen-Anhalt wehrt sich gegen AfD-Bildungspläne mit 38 Unterstützern

Widerstand wächst: 20 weitere Organisationen unterstützen Erklärung für eine freie und vielfältige Bildungslandschaft in Sachsen-Anhalt

Breites Bündnis in Sachsen-Anhalt wehrt sich gegen AfD-Bildungspläne mit 38 Unterstützern

Die Initiative „Für eine freie und vielfältige Bildungslandschaft“ in Sachsen-Anhalt hat deutlich an Unterstützung gewonnen. Zwanzig neue Organisationen sind beigetreten, sodass sich die Zahl der Unterzeichner von 18 auf 38 erhöht hat. Die Erweiterung zeigt, wie breit der Widerstand gegen die geplanten bildungspolitischen Änderungen ist.

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Zu den neuen Unterstützern zählen große konfessionelle Jugendverbände, private und kirchliche Schulträger sowie führende Einrichtungen aus dem Gesundheits- und Pflegebereich. Damit festigt die Initiative ihre Position im gesamten Bildungsspektrum Sachsen-Anhalts.

Die Initiative wendet sich gegen das Wahlprogramm der „Alternative für Deutschland“ (AfD). Die Partei strebt eine politische Kontrolle der Lehrpläne an und will eine nationalistisch geprägte Geschichtsvermittlung fördern. Zudem plant sie, die „Landeszentrale für politische Bildung“ durch ein ideologisch ausgerichtetes Institut zu ersetzen. Darüber hinaus beabsichtigt die AfD, die Förderung unerwünschter Organisationen zu streichen, die allgemeine Schulpflicht abzuschaffen und den Zugang zum Gymnasium einzuschränken.

Die Unterzeichner lehnen politische Zensur und ideologische Gleichschaltung im Bildungsbereich ab. Ihre Unterstützung verleiht der Initiative gesellschaftliches Gewicht – darunter Netzwerke und Organisationen, die sich für historisch-politische Bildung und internationale Verständigung einsetzen.

Mittlerweile vereint die Initiative 38 Unterzeichner, darunter zentrale Akteure aus Bildung, Gesundheitswesen und Jugendhilfe. Ihr gemeinsamer Standpunkt unterstreicht das Bekenntnis zu einer demokratischen, wissenschaftsbasierten Bildung in Sachsen-Anhalt. Die von der AfD vorgeschlagenen Reformen stoßen auf wachsenden Widerstand einer breiten Allianz.

Quelle