Bundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit drei Jahren mehr Gehalt
Friederike RuppersbergerBundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit drei Jahren mehr Gehalt
Bundespolitiker in Deutschland erhalten 2025 eine Gehaltserhöhung von einem Prozent. Dies ist die erste Anpassung nach drei Jahren eingefrorener Bezüge für Regierungsmitglieder und den Bundespräsidenten. Von der Erhöhung betroffen sind Spitzenpositionen, darunter die Bundeskanzlerin bzw. der Bundeskanzler sowie Abgeordnete.
Die Gehaltsanpassung folgt auf eine Phase der Zurückhaltung. In den vergangenen drei Jahren gab es für Regierungsmitglieder und den Bundespräsidenten keine Lohnerhöhungen. Die Abgeordneten erhielten 2024 lediglich eine geringfügige Anpassung, die nur der Hälfte der Inflationsrate entsprach.
Die einprozentige Erhöhung für 2025 gleicht die Teuerung nicht vollständig aus. Die Entscheidung steht im Zeichen der Haushaltskonsolidierung. Sie spiegelt zudem einen allgemeinen Trend wider: Seit 1997 haben Gehaltssperren und unter der Inflationsrate liegende Anpassungen die Kaufkraft dieser Bezüge kontinuierlich verringert.
Die Vergütung von Politikern ist gestaffelt geregelt, wobei jährliche Anpassungen gesetzlich vorgeschrieben sind. Die Finanzierung von Parteien, Parlamentsfraktionen und Akademien bleibt jedoch in den nächsten zwei Jahren unverändert. Unterdessen haben sich die Österreichische Volkspartei (ÖVP), die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) und NEOS darauf verständigt, Gespräche über eine Reform der Politikerbezüge aufzunehmen.
Die Gehaltserhöhung 2025 betrifft führende Amtsträger, darunter den Bundespräsidenten, die Bundeskanzlerin bzw. den Bundeskanzler sowie Abgeordnete. Die Änderung erfolgt nach Jahren stagnierender Löhne und teilweiser Anpassungen. Der Reformprozess könnte in Zukunft weitere Veränderungen mit sich bringen.






