CDA-Chef Radtke fordert höhere Kilometergeld-Sätze gegen steigende Spritpreise
Heidelore BinnerCDA-Chef Radtke fordert höhere Kilometergeld-Sätze gegen steigende Spritpreise
Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), hat höhere Kilometergeld-Sätze und neue finanzielle Entlastungen für Autofahrer gefordert. Seine Vorschläge kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Spritpreise aufgrund anhaltender geopolitischer Spannungen voraussichtlich weiter steigen werden. Radtke kritisierte die Vorgehensweise der Regierung und betonte, dass jetzt praktische Lösungen nötig seien – und nicht nur Sparappelle.
Radtke setzt sich dafür ein, die Kilometerpauschale für Dienstfahrten mit dem Privatwagen auf 38 Cent pro Kilometer anzuheben. Dies würde seiner Meinung nach Arbeitnehmern helfen, die steigenden Spritkosten zu bewältigen, ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand. Zudem schlug er ein steuerfreies Mobilitätsgeld vor, um direkte und unbürokratische Unterstützung zu leisten.
Er lehnte die Idee autofreier Sonntage als Maßnahme zur Spritersparnis ab. Solche Schritte gingen laut Radtke an den Bedürfnissen der Pendler vorbei, die auf ihr Auto angewiesen seien. Stattdessen forderte er eine strengere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts, um überhöhte Preise an den Tankstellen zu verhindern.
Der CDA-Chef unterstrich, dass die Regierung handeln müsse, anstatt den Bürgern lediglich zu raten, ihren Verbrauch einzuschränken. Seine Äußerungen spiegeln die wachsende Unzufriedenheit über die Spritpreise und das Fehlen konkreter Entlastungen für Autofahrer wider.
Radtkes Plan umfasst eine höhere Kilometergeld-Erstattung, ein Mobilitätsgeld sowie schärfere Wettbewerbsregeln. Sollten diese Maßnahmen umgesetzt werden, zielen sie darauf ab, die finanzielle Belastung der Autofahrer angesichts steigender Spritpreise zu verringern. Die Vorschläge warten nun auf weitere Beratungen unter den Politikern.






