15 May 2026, 08:38

Chaos in Londons Guildhall: Zwei Gäste verlieren alles nach den City AM Awards

Frau in einem blauen Kleid, die selbstbewusst vor einem Podium mit Mikrofon steht, bei den People's Choice Awards.

Chaos in Londons Guildhall: Zwei Gäste verlieren alles nach den City AM Awards

Ein chaotischer Abend in Londons Guildhall endete damit, dass zwei Gäste ohne ihre Habseligkeiten strandeten. Adam Bloodworth und Anna Moloney, die länger geblieben waren, um nach den City AM Awards beim Aufräumen zu helfen, stellten fest, dass ihre Taschen verschwunden waren. Darin befanden sich unersetzliche Dinge – darunter Hausschlüssel –, was sie in eine ausweglose Situation brachte.

Unterdessen sorgten anderswo weitere Pannen für Aufsehen. Ein Tippfehler eines konservativen Abgeordneten löste Heiterkeit aus, während die ungewöhnliche Kampagnenidee eines Labour-Hinterbänklers für Stirnenrunzeln sorgte. Selbst eine prominente Investmentpersönlichkeit geriet unter Druck, nachdem ein falsch übermittelter Unternehmenswert für Verwirrung gesorgt hatte.

Die Probleme begannen, nachdem die City AM Awards in der Guildhall zu Ende gegangen waren. Bloodworth und Moloney, die noch geblieben waren, um beim Abbau der Veranstaltung zu helfen, bemerkten, dass ihre Taschen nirgends zu finden waren. Eine Stunde lang durchsuchten sie den Veranstaltungsort – vergeblich. Ohne Schlüssel oder persönliche Gegenstände sahen sich die beiden mit einer unerwarteten Nacht in der Hauptstadt konfrontiert.

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Gestrandet verbrachten sie die Nacht schließlich auf dem Boden des Gästezimmers des Digitalchefs von City AM. Am nächsten Morgen blieb Moloney nichts anderes übrig, als in ihren fünf Zentimeter hohen Absätzen zur Arbeit zu pendeln. Ihre Sachen wurden jedoch am folgenden Tag wiedergefunden.

Anderswo sorgten Fauxpas und Kuriositäten für Schlagzeilen. Andrew Griffith, der Schattenminister für Wirtschaft der Tories, unterzeichnete versehentlich eine Erklärung mit „Shadow Business Sexretary“ – ein Versprecher, der schnell in den sozialen Medien die Runde machte. Ein Labour-Hinterbänkler kündigte unterdessen an, eine „Summer of Sex“-Initiative vorantreiben zu wollen, was gemischte Reaktionen auslöste.

Auch finanzielle Verwirrung prägte den Tag: Falsche Berichte hatten fälschlicherweise suggeriert, SpaceX sei mit 1,25 Billionen US-Dollar bewertet – dabei bezog sich die Zahl lediglich auf den Anteil von Scottish Mortgage am Unternehmen. Der Fehler wurde später korrigiert.

Eine erfrischende Abwechslung bot dagegen Andy Burnham, der entspannt in der ersten Klasse des Zuges nach London reiste. Seine Fahrt stand im krassen Gegensatz zu den vorherigen Missgeschicken in der Guildhall.

Am Ende erhielten Bloodworth und Moloney ihre verschwundenen Taschen zurück und konnten ihr Martyrium beenden. Die Verwechslungen in der Guildhall und darüber hinaus zeigten einen Tag voller kleiner Katastrophen und skurriler Momente. Von verlorenen Schlüsseln bis hin zu einem falsch platzierten „x“ in einem Titel – die Vorfälle erinnerten daran, wie schnell Pläne scheitern können oder schlichtweg für Erheiterung sorgen.

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