09 June 2026, 14:29

"Die WasserMarke": Halle gedenkt der Flutkatastrophe von 2013 mit neuem Denkmal

Stätte des Gedenkens und der Einheit: Kunstwerk 'The Level' am Gimritzer Damm eingeweiht

"Die WasserMarke": Halle gedenkt der Flutkatastrophe von 2013 mit neuem Denkmal

Neues Denkmal erinnert an die Hochwasserkatastrophe von 2013 in Halle

In Halle ist ein neues Denkmal zur Erinnerung an die Sommerflut von 2013 enthüllt worden. Die Kunstinstallation mit dem Titel „Die WasserMarke“ steht entlang des Radwegs zwischen der Bürgerbrücke und dem Gimritzer Damm. Bei der feierlichen Einweihung am Montag versammelten sich lokale Amtsträger und Anwohner.

Die Verwirklichung des Denkmals dauerte vier Jahre – verzögert durch seine Lage in einem ausgewiesenen Überschwemmungsgebiet. Gefertigt aus sächsischem Sandstein, knüpft es an die Tradition Halles an, historische Wasserstände in Stein festzuhalten. Der Künstler Philipp Keidler entwarf das Werk und setzte es aus einzelnen Steinelementen zusammen, die jeweils einen Tag der Katastrophe von 2013 symbolisieren.

Bei der Zeremonie betonte Sachsen-Anhalts Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann die damals gezeigte Solidarität. Gleichzeitig verwies er auf eine besorgniserregende Zunahme gesellschaftlicher Unzufriedenheit seit dieser Zeit. Matthias Lux, Geschäftsführer der Halleschen Stadtwerke, erinnerte an die angespannten Junitage, als die Strom- und Wasserversorgung der Stadt in Gefahr war. Trotz der Krise habe er jedoch einen starken Zusammenhalt unter den Bürgern erlebt.

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Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt unterstrich, dass das Denkmal für die gemeinsame Widerstandsfähigkeit Halles in schwierigen Zeiten stehe. Die Anlage ist nun frei zugänglich für Fußgänger und Radfahrer am Gimritzer Damm. Infotafeln in der Nähe erläutern die Auswirkungen der Flut und die Hilfsmaßnahmen der Gemeinschaft.

Die Installation dient sowohl als Hommage an die damalige Solidarität als auch als Mahnmal für die bewältigten Herausforderungen. Besucher können das Denkmal nun erkunden und sich über die Flut von 2013 informieren. Seine Lage an einem vielgenutzten Radweg sorgt dafür, dass es fest im Alltagsleben der Stadt verankert bleibt.

Quelle