Eren Dinkçis emotionaler Torjubel für seine leukämiekranke Freundin Cinja
Falk HornigEren Dinkçis emotionaler Torjubel für seine leukämiekranke Freundin Cinja
Eren Dinkçi, der 24-jährige Sturmspieler des 1. FC Heidenheim, erzielte am Samstag im entscheidenden Bundesliga-Spiel gegen den FC St. Pauli ein wichtiges Tor. Der Sieg hielt seine Mannschaft vorerst aus der Abstiegszone. Nach dem Spiel widmete Dinkçi den Treffer seiner Freundin Cinja, die an Leukämie erkrankt ist und möglicherweise bald eine Stammzellspende benötigen wird.
Dinkçis Tor sicherte den 1:0-Erfolg gegen St. Pauli und milderte die Abstiegsängste Heidenheims. Später erklärte der Spieler, das Tor solle seiner Freundin in der schwierigen Phase der Behandlung Freude und Kraft geben. Er und Cinja betonen immer wieder, dass es bei ihrer öffentlichen Kampagne nicht um persönliche Unterstützung gehe, sondern darum, das Bewusstsein für Menschen mit Blutkrebs und anderen Blutkrankheiten zu schärfen.
Der 1. FC Heidenheim arbeitet dafür mit der DKMS, einer Organisation zur Bekämpfung von Blutkrebs, zusammen, um mehr Menschen zur Registrierung als potenzielle Stammzellspender zu motivieren. Beim Auswärtsspiel in Freiburg am vergangenen Wochenende ließen sich 688 Personen als mögliche Spender eintragen. Trainer Frank Schmidt lobte Dinkçis Leistung und hob hervor, wie dessen Geschichte Fans weltweit berühre und die Bedeutung der Sache unterstreiche.
Die Kampagne des Vereins geht weiter: Dinkçi und seine Freundin rufen dazu auf, sich als Spender zu registrieren. Ihr Einsatz soll Patienten wie Cinja helfen, die möglicherweise bald eine lebensrettende Transplantation benötigen.
Der Sieg gegen St. Pauli verschafft Heidenheim etwas Luft im Abstiegskampf. Gleichzeitig hat die DKMS-Aktion bereits Hunderten neuen Spendern den Weg geebnet. Dinkçis Tor und die laufende Kampagne lenken die Aufmerksamkeit weiterhin auf die Unterstützung von Menschen, die gegen Blutkrebs kämpfen.






