15 April 2026, 12:34

Fotograf:innen verkaufen Postkarten für Solidarität mit dem Iran

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, halten Fotos von Präsident Mahmoud Ahmadinejad während einer Kundgebung in Tehran hoch.

Fotograf:innen verkaufen Postkarten für Solidarität mit dem Iran

22 Fotograf:innen starten Initiative zur Unterstützung der Menschen im Iran

Unter dem Namen "Postkarten für den Iran" hat eine Gruppe von 22 Fotograf:innen ein neues Projekt ins Leben gerufen, das durch den Verkauf limitierter Postkarten-Editionen Gelder für iranische Frauen und unabhängige Journalist:innen sammelt. Die Kampagne stößt bereits in den ersten Tagen auf großes Interesse – über 100 Sets wurden bereits verkauft.

Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg initiierte das Projekt, um auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, denen die Menschen im Iran gegenüberstehen. Mit der Kraft der Fotografie möchte er ihre Geschichten teilen und globale Solidarität fördern. Die Postkartensets, die für 22 Euro pro Set erhältlich sind, zeigen Bilder, die von den beteiligten Künstler:innen gespendet wurden. Sämtliche Einnahmen kommen Bedürftigen zugute.

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Rothenberg arbeitet derzeit mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um die wirksamsten Organisationen für die Verteilung der Gelder zu identifizieren. Sein nächstes Ziel ist es, in den kommenden Wochen mindestens die doppelte Anzahl an Sets zu verkaufen.

Chiara Baluch, eine weitere beteiligte Fotografin, sieht in dem Projekt eine sinnvolle Möglichkeit, einen Beitrag zu leisten. Sie ist überzeugt, dass selbst kleine kreative Initiativen einen echten Unterschied bewirken können. Die Kampagne zielt zudem darauf ab, stärkere Verbindungen zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften aufzubauen und durch visuelles Storytelling gegenseitige Unterstützung zu fördern.

Die Initiative "Postkarten für den Iran" hat schnell an Fahrt aufgenommen – innerhalb weniger Tage wurden über 100 Sets verkauft. Die gesammelten Mittel kommen direkt iranischen Frauen und Journalist:innen zugute, die unter schwierigen Bedingungen arbeiten. Die Organisator:innen planen, den Verkauf weiter auszubauen und gleichzeitig sicherzustellen, dass das Geld denen zugutekommt, die es am dringendsten benötigen.

Quelle