Fürth glänzt im Lebensqualitäts-Ranking – doch Digitalisierung und Bildung hinken hinterher
Friederike RuppersbergerFürth glänzt im Lebensqualitäts-Ranking – doch Digitalisierung und Bildung hinken hinterher
Neue bundesweite Studie bewertet Lebensqualität in deutschen Kommunen – mit deutlichen Unterschieden
Eine aktuelle nationale Studie hat deutsche Städte und Gemeinden nach ihrer Lebensqualität bewertet – mit teils deutlichen regionalen Unterschieden. Das Kölner Institut für Wirtschaftsforschung (IW Köln) führte die Analyse im Auftrag von Philip Morris durch und untersuchte dabei die Bereiche Bildung, Gesundheitsversorgung, Mobilität, Digitalisierung und Freizeitangebote. Fürth erreichte dabei den 14. Platz im Gesamtranking, während benachbarte Gemeinden wie Stein und Oberasbach ebenfalls gut abschnitten.
Als bester Wohnort Deutschlands ging Haar bei München aus der Studie hervor. Am anderen Ende der Skala landete Hirschthal in der Südwestpfalz auf dem letzten Platz. Die Untersuchung zeigt, wie stark sich die Lebensbedingungen in Deutschland je nach Region unterscheiden.
Fürths 14. Platz wurde von Oberbürgermeister Thomas Jung als „herausragende Leistung“ gewürdigt. Dennoch gibt es in einigen Bereichen Nachholbedarf: In der Digitalisierung belegte die Stadt nur Platz 1.215, in der Bildung Rang 578 und im Gesundheitswesen Platz 455. Deutlich besser schnitt Fürth bei den Verkehrsanbindungen (Platz 143) und den Freizeitmöglichkeiten (Platz 449) ab.
In der Region erreichten Stein Platz 85 und Oberasbach Platz 109. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie verschiedene Faktoren – von der Internetversorgung bis zum öffentlichen Nahverkehr – den Alltag der Bürger prägen.
Die Studie bietet einen detaillierten Überblick über die Lebensverhältnisse in Deutschland. Während Fürth insgesamt gut dasteht, gibt es bei Digitalisierung und Bildung noch Verbesserungspotenzial. Lokale Verantwortliche könnten die Erkenntnisse nun nutzen, um gezielt an Schwachstellen zu arbeiten.






