Fürths Abstiegskampf spitzt sich nach bitterer 1:2-Niederlage gegen Hertha BSC zu
Heidelore BinnerFürths Abstiegskampf spitzt sich nach bitterer 1:2-Niederlage gegen Hertha BSC zu
SpVgg Greuther Fürth erleidet teure 1:2-Niederlage gegen Hertha BSC – trotz fast 60 Minuten in Überzahl
Trotz fast einer Stunde mit einem Spieler mehr hat die SpVgg Greuther Fürth eine kostspielige 1:2-Heimniederlage gegen Hertha BSC kassiert und steht damit am Rande des Abstiegs aus der 2. Bundesliga – nach fast 30 Jahren im deutschen Profifußball. Der spät erzielte Ehrentreffer von Noël Futkeu änderte nichts mehr am Ergebnis.
Die Partie nahm im 32. Minute eine dramatische Wende, als Josip Brekalo vom Platz gestellt wurde und Hertha BSC mit zehn Mann weiterspielen musste. Doch trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit gelang es Fürth nicht, die Führung zu erobern – im Gegenteil: Die Gäste gingen in Front.
Herthas 16-jähriger Kennet Eichhorn schrieb Geschichte, als er zum jüngsten Torschützen der 2. Bundesliga avancierte und seine Mannschaft in Führung brachte. Unter Druck setzte der Teenager die Fürther früh zurück, und Michael Cuisance machte den Sieg in der 84. Minute mit einem Distanzschuss perfekt. Futkeus Anschlusstreffer in der 88. Minute kam zu spät, um noch einen Punkt zu retten.
Mit zwei Punkten Rückstand auf Arminia Bielefeld im Abstiegskampf wird die Lage für Fürth immer prekärer. Da Düsseldorf und Eintracht Braunschweig bereits drei Punkte Vorsprung haben und zudem die bessere Tordifferenz aufweisen, steht das Team im letzten Saisonspiel gegen Fortuna Düsseldorf unter Zugzwang: Nur ein Sieg könnte den Abstieg in die Drittklassigkeit noch abwenden.
Die Niederlage bringt Fürth erstmals seit 1997 in akute Gefahr des direkten Abstiegs. Die Zukunft in der 2. Bundesliga hängt nun am seidenen Faden – im letzten Spiel der Saison geht es um alles: Nur ein Sieg könnte die fast 30-jährige Zugehörigkeit zu den beiden höchsten Spielklassen retten. Eine Niederlage würde dagegen das Ende dieser Ära besiegeln.






