17 June 2026, 18:20

"Gesichter des Vertrauens": Wie ostdeutsche Aktivist:innen den Zusammenhalt stärken

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"Gesichter des Vertrauens": Wie ostdeutsche Aktivist:innen den Zusammenhalt stärken

„Gesichter des Vertrauens“: Ausstellung in Ostdeutschland zeigt Porträts lokaler Aktivist:innen

In Ostdeutschland hat die Ausstellung „Gesichter des Vertrauens“ ihre Tore geöffnet – eine Hommage an engagierte Menschen aus der Region, die den sozialen Zusammenhalt stärken. Die Beauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, und DSEE-Vorstandsmitglied Jan Holze eröffneten die interaktive Schau, die in den kommenden zwölf Monaten durch die Region touren wird.

Im Mittelpunkt stehen Persönlichkeiten aus ländlichen Gebieten, die mit ihrer Arbeit Gemeinschaften verbinden. Ein vorgestelltes Projekt ist etwa ein Eisbus, der in Vorpommern Dörfer zusammenbringt und den Dialog fördert.

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Die Initiative „Zukunftswege Ost“, die hinter der Ausstellung steht, will Mut machen und Geldgeber:innen mit lokalen Veränderer:innen vernetzen. Die GP Günter Papenburg AG hat dafür 20.000 Euro in einen Mikroförderfonds eingezahlt. Angela Papenburg, Vertreterin des Unternehmens, begründete das Engagement mit der Sorge um das politische Klima und dem Wunsch, vor Ort Handlungsfähigkeit zu stärken.

Elisabeth Kaiser, die auch Staatsministerin ist, betonte, eine starke Demokratie brauche Menschen, die sich für Offenheit, Vielfalt und Zusammenhalt einsetzen. Olaf Ebert, Geschäftsführer der Stiftung „Bürger für Bürger“, rief zu einer gemeinsamen Verantwortung von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft auf. „Zukunftswege Ost“ dankte allen Partner:innen, darunter der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, dem DSEE und der Bertelsmann Stiftung.

Die Ausstellung wird durch Ostdeutschland reisen und Besucher:innen ein interaktives Erlebnis bieten. Die Initiative baut ihr Netzwerk weiter aus, schafft Plattformen für Aktivist:innen und fördert lokale Projekte. Unterstützung durch Unternehmen und Stiftungen sichert die Fortführung dieser Mission.

Quelle