09 May 2026, 08:27

Großübung in Bad Schwalbach: Gefährliche Stoffe und Verletzte simuliert

Feuerwehrleute in Helmen und Sauerstoffgeräten löschen ein Feuer in einem raucherfüllten Tunnel, einer hält einen Schlauch und Flammen sind im Hintergrund zu sehen.

Großübung in Bad Schwalbach: Gefährliche Stoffe und Verletzte simuliert

Großangelegte Notfallübung am Donnerstagmorgen in Bad Schwalbach

Am Donnerstagmorgen findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei wird ein schwerer Verkehrsunfall mit gefährlichen Stoffen und mehreren Verletzten simuliert. Die Behörden haben Anwohner darauf hingewiesen, mit vermehrtem Einsatz von Rettungskräften in der Region zu rechnen.

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Die Übung ist zwischen 9:00 Uhr und etwa 12:30 Uhr im Bereich des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“ geplant. Um die Situation realistisch darzustellen, wird farbiger Rauch eingesetzt. Mehr als 350 Einsatzkräfte – darunter Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und weiteres Notfallpersonal – nehmen teil.

Öffentliche Straßen bleiben zwar befahrbar, doch die Behörden raten davon ab, während der Übung die Umfahrung des Gewerbegebiets über die „Alte Bäderstraße“ zu nutzen. Im Mittelpunkt steht die Erprobung der Zusammenarbeit der Katastrophenschutzteams unter Druck. Einsatzfahrzeuge werden häufig zwischen dem Gewerbegebiet, der ehemaligen Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel und den Kreisverwaltungsgebäuden in Bad Schwalbach pendeln.

Der Rheingau-Taunus-Kreis möchte mit der Übung die Einsatzbereitschaft seiner Rettungskräfte überprüfen. Simuliert wird ein Unfall mit Austritt gefährlicher Substanzen und mehreren Verletzten. Besonders bewertet wird die Koordination zwischen den verschiedenen Behörden und Einsatzkräften.

Anwohner in der Nähe der „Alten Bäderstraße“ und der umliegenden Gebiete sollten sich auf Lärm und erhöhten Verkehrsaufkommen durch Einsatzfahrzeuge einstellen. Die Übung endet voraussichtlich am frühen Nachmittag, danach soll der normale Verkehrsfluss schnell wiederhergestellt sein. Die Behörden betonen, dass es sich um eine reine Vorsorgemaßnahme handelt und keine konkrete Gefahr besteht.

Quelle