03 May 2026, 10:27

Halle (Saale) gedenkt am Jom HaSchoa der Opfer des NS-Völkermords und des 7. Oktober

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, die Blumensträuße bei einer Gedenkfeier für Holocaust-Opfer halten, mit Bäumen und Gebäuden im Hintergrund.

Halle (Saale) gedenkt am Jom HaSchoa der Opfer des NS-Völkermords und des 7. Oktober

Am Dienstag, dem 14. April 2026, findet in Halle (Saale) eine feierliche Gedenkveranstaltung anlässlich von Jom HaSchoa statt. Die Zeremonie ehrt die Opfer des nationalsozialistischen Völkermords an den europäischen Juden und erinnert an den 83. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto. Organisiert von der Jüdischen Gemeinde Halle (Saale) und der evangelischen Freikirche TOS Leipzig, wird dabei auch der Opfer des Hamas-Pogroms vom 7. Oktober 2023 gedacht.

Die Gedenkfeier beginnt um 17:00 Uhr in der Synagoge in der Humboldtstraße 52. Dr. Judith Marquardt, die stellvertretende Oberbürgermeisterin für Kultur und Sport, vertritt dabei im Auftrag des Oberbürgermeisters die Stadt. Während der Veranstaltung werden Gedenkkerzen entzündet und die Namen jüdischer Opfer aus Sachsen-Anhalt, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden, verlesen.

Um 18:00 Uhr schließt sich Dr. Marquardt dem Marsch des Lebens an, der vor der Synagoge startet. Der Zug bewegt sich zum Marktplatz, wo ab 19:00 Uhr eine Kundgebung unter dem Motto „Erinnern. Versöhnen. Stehen für Israel und gegen Antisemitismus“ stattfindet. Dr. Marquardt wird während des Marsches eine Ansprache an die Teilnehmenden richten.

Die Veranstaltung vereint Gemeinschaftsvertreter:innen, Angehörige von Überlebenden und Bürger:innen, um über historische und aktuelle Tragödien zu reflektieren. Durch Erinnerung und Solidarität unterstreicht sie den anhaltenden Kampf gegen Antisemitismus. Die Gedenkfeier und der Marsch enden mit einer öffentlichen Kundgebung auf dem zentralen Platz der Stadt.

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