Halle (Saale) will mit EU-Fördergeldern zum Innovations-Hotspot werden
Halle (Saale) unternimmt Schritte, um seine Rolle als Innovations- und Forschungsstandort zu stärken. Die Stadt strebt an, den besseren Zugang zu Ressourcen des Wissenschaftlichen Dienstes des Europäischen Parlaments für die lokale Entwicklung zu nutzen. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt will Halle durch die Erschließung neuer EU-Fördermöglichkeiten als dynamisches Zukunftszentrum positionieren.
Das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle befindet sich derzeit noch in der Aufbauphase. Mögliche Partnerschaften umfassen den Wissenschaftlichen Dienst des Europäischen Parlaments, was die Forschungskapazitäten der Stadt deutlich ausbauen könnte.
Die Stadtverwaltung Halle hat eingeräumt, dass sie allein nicht über die nötigen Kapazitäten verfügt, um EU-Mittel erfolgreich einzuwerben. Angesichts knapper Haushalte sucht die Stadt daher Unterstützung, indem sie dem Städte-netzwerk EUROCITIES beitritt. Normalerweise greifen deutsche Kommunen über ihre Bundesländer auf EU-Fördergelder zu – Halle ist dabei auf Sachsen-Anhalt angewiesen.
Zu den zentralen Förderprogrammen, die für Halles Wachstum identifiziert wurden, zählen die Europäische Städteinitiative, URBACT IV sowie der Europäische Fonds für regionale Entwicklung. Weitere in Betracht gezogene Rahmen sind der Fonds für einen gerechten Übergang, das LIFE-Programm, Interreg und das Neue Europäische Bauhaus.
Mit verbessertem Zugang zu EU-Ressourcen will Halle lokale Innovation und Forschung vorantreiben. Gleichzeitig arbeitet die Stadt daran, über verschiedene europäische Programme Fördermittel zu akquirieren. Diese Bemühungen zielen darauf ab, Halles Position als zukunftsorientiertes urbanes Zentrum weiter zu festigen.






