Halles neue Förderschule: Moderner Neubau ersetzt DDR-Altbau in Silberhöhe
Friederike RuppersbergerHalles neue Förderschule: Moderner Neubau ersetzt DDR-Altbau in Silberhöhe
In Halle entsteht im Stadtteil Silberhöhe eine neue Förderschule: die Astrid-Lindgren-Schule. Sie ersetzt einen alten, leerstehenden Bau aus DDR-Zeiten in der Ludwig-Bethcke-Straße. Mit dem Projekt soll die Platznot am bisherigen Standort in der August-Lamprecht-Straße behoben werden.
Die bestehende Schule in der August-Lamprecht-Straße ist längst an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Deshalb hat die Stadt beschlossen, einen Neubau in der Ludwig-Bethcke-Straße zu errichten. Das dortige, seit Langem ungenutzte Gebäude wird abgerissen, um Platz für den Neubau zu schaffen.
Die neue Schule wird rund 26,5 Millionen Euro kosten. Sie besteht aus zwei unabhängigen Baukörpern, die jeweils als eigenständige Brandabschnitte konzipiert sind. Drei Aufzüge sorgen für eine sichere Evakuierung aller Schülerinnen und Schüler. Sämtliche Etagen und Eingänge entsprechen strengen barrierefreien DIN-Normen.
Jeder Klassenraum verfügt über eine kleine Küchenzeile und eine gemütliche Sitzgruppe. Diese Ausstattung unterstützt den Alltag und die Betreuung der Schüler. Die integrierte Hortbetreuung bietet Platz für bis zu 90 Kinder.
Durch die Bündelung aller Funktionen in einem modernen Gebäude spart die Stadt etwa 6,6 Millionen Euro ein. Dies ist günstiger als die ursprüngliche Planung, die eine Sanierung der alten Schule und einen Anbau vorsah. Die Bauarbeiten sollen im zweiten Quartal des kommenden Jahres beginnen und voraussichtlich zwei Jahre dauern.
Die Astrid-Lindgren-Schule wird eine moderne, barrierefreie Lernumgebung bieten. Gleichzeitig entlastet sie den überfüllten Standort in der August-Lamprecht-Straße und bringt der Stadt erhebliche Kosteneinsparungen.
