Halles Oberbürgermeister diskutiert mit Bürgern über Infrastruktur und Haushaltsprobleme in Neustadt
Heidelore BinnerHalles Oberbürgermeister diskutiert mit Bürgern über Infrastruktur und Haushaltsprobleme in Neustadt
Halles Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt hat in dieser Woche sein erstes Bürgerforum in Halle-Neustadt abgehalten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen laufende Projekte, Haushaltsherausforderungen sowie Anliegen der Anwohner zur örtlichen Infrastruktur. Diskutiert wurden unter anderem der Ausbau von Radwegen, die Aufwertung von Parks und die Sanierung von Schulen.
Eines der wichtigsten Vorhaben ist der Bau eines neuen Radwegs entlang der Nietlebener Straße. Mit Kosten von rund 3,3 Millionen Euro soll er die Magistrale mit der Eislebener Straße verbinden. Zudem wird der Skatepark an der Magistrale für 874.000 Euro erweitert und der Nietlebener Park für 1,27 Millionen Euro mit neuen Spiel- und Sportanlagen umgestaltet.
Anwohner brachten im Forum Probleme wie Vermüllung und schlecht instand gehaltene Wege zur Sprache. Einige forderten eine bessere Bewerbung der Recyclinghöfe sowie eine verbesserte Barrierefreiheit im Viertel. Unterdessen neigt sich die Sanierung der Otfried-Preußler-Grundschule dem Ende zu – die Schüler sollen noch in diesem Sommer zurückkehren.
Die Stadt hat zudem zwei Bronzeskulpturen – Schwimmer und Athletische Übung – restauriert und im Stadtteil aufgestellt. Außerdem wurden Pläne für einen Bildungscampus in der Richard-Paulick-Straße vorgestellt. Trotz finanzieller Belastungen – deutsche Kommunen kämpfen mit Gesamtverschuldung von 30 Milliarden Euro – betonte Vogt das Engagement der Stadt, kulturelle und sportliche Angebote aufrechtzuerhalten.
Vogt rief die Bürger dazu auf, sich in den Dialog einzubringen und die Zukunft Halles mitzugestalten. Das Ziel sei es, die Stadt für alle Bewohner lebenswerter zu machen.
Das Forum zeigte sowohl Fortschritte als auch Herausforderungen für Halle-Neustadt auf. Während neue Infrastrukturprojekte, Schulmodernisierungen und kulturelle Initiativen vorankommen, bleiben die Haushaltsengpässe bestehen. Die Rückmeldungen der Anwohner zu Sauberkeit und Barrierefreiheit werden voraussichtlich weitere Verbesserungen im Stadtteil beeinflussen.






