Hufeisensee in Halle soll mit Rettungsschwimmern sicherer werden
Halle verzeichnet jedes Jahr ein bis zwei Ertrinkungsunfälle – besonders gefährlich sind der Hufeisensee und die Saale. Nun setzen sich lokale Behörden und die Wasserrettung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) dafür ein, die Sicherheit am beliebten See zu verbessern.
An warmen Sommertagen lockt der Hufeisensee über 100 Badende an. Trotz des großen Andrangs gibt es dort jedoch keine offizielle Rettungsschwimmer-Aufsicht – das Baden erfolgt auf eigene Gefahr.
Um das zu ändern, planen die DRK-Wasserrettung und der Landtagsbewerber Julius Neumann, an Sommerwochenenden Rettungsschwimmer am See einzusetzen. Das Ziel: bereits am ersten Juli-Wochenende mit der Bewachung zu beginnen. Die Kosten für die gesamte Saison belaufen sich auf 5.000 Euro.
Unterstützt wird das Vorhaben durch eine Crowdfunding-Kampagne unter halle-crowd.de/baden-im-hufi. Wer nicht spenden kann, wird gebeten, den Link stattdessen zu teilen. Als Anreiz winkt Spendern eine Einladung zum Tauchen mit der Wasserrettung – inklusive einer Erkundung der Unterwasserwelt des Hufeisensees.
Die Initiative soll Ertrinkungsunfälle verringern, indem ausgebildete Rettungskräfte an einem stark frequentierten, aber bisher unbewachten Ort eingesetzt werden. Bei Erfolg wird die Kampagne die Sicherheitspatrouillen am Hufeisensee den ganzen Sommer über finanzieren.






