ILA Berlin 2025: Rekordbesuch trotz Proteste und neue Rüstungsallianzen
Friederike RuppersbergerILA Berlin 2025: Rekordbesuch trotz Proteste und neue Rüstungsallianzen
Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (ILA Berlin) fand vom 10. bis 14. Juni am Flughafen Berlin Brandenburg statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung. Bundeskanzler Friedrich Merz eröffnete die Messe mit einer Rede und gab damit den Startschuss für die Ausstellung.
Am ersten Tag blockierten pro-palästinensische Aktivisten den Zugang zum Geländee. Die Polizei griff ein, um den Weg für Besucher und Aussteller freizumachen.
Insgesamt präsentierten 765 Aussteller aus 37 Ländern ihre Innovationen. Fachpodien und Flugvorführungen zeigten sowohl militärische als auch zivile Luftfahrzeuge. Marie-Christine von Hahn, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), betonte während der Veranstaltung die strategische Bedeutung des Sektors.
Acht Rüstungsunternehmen kündigten an, bei der Entwicklung eines neuen Kampfflugzeugs zusammenzuarbeiten. Diese Entscheidung folgte auf das Scheitern des Future Combat Air System (FCAS)-Projekts. Die Messe endete mit einem Besucherrekord von rund 110.000 Gästen – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 95.000 Besuchern vor zwei Jahren.
Die Ausstellung stieß auf großes Interesse, was sich auch in der gestiegenen Besucherzahl widerspiegelte. Die Ankündigungen und Demonstrationen unterstrichen das anhaltende Wachstum und die Anpassungsfähigkeit der Branche. Die ILA festigte damit Berlins Rolle als zentraler Standort für Innovation in der Luft- und Raumfahrt sowie im Verteidigungssektor.






