Kerwefest in Bierstadt feiert Tradition und ungebrochenen Gemeinschaftsgeist auf dem Fichteplatz
Friederike RuppersbergerKerwefest in Bierstadt feiert Tradition und ungebrochenen Gemeinschaftsgeist auf dem Fichteplatz
Das Bierstädter Kerwefest kehrte auf den Fichteplatz zurück – ein Fest der Tradition und Gemeinschaft
Das Bierstädter Kerwefest feierte auf dem Fichteplatz die lokale Identität und den Zusammenhalt der Nachbarschaft. Seit 2005 in dieser Form veranstaltet, brachte das Fest Anwohner, Amtsträger und die legendären Bierstädter Mädels in ihrer traditionellen Tracht zusammen. Das diesjährige Fassanstich zeremonielle Eröffnung erhielt eine besondere Bedeutung: ein Versprechen, den einzigartigen Charakter des Stadtteils zu bewahren.
Dr. Gerhard Obermayr, Präsident des Stadtrats und stolzer Bierstädter, eröffnete das Fest mit dem traditionellen Fassanstich. In seiner Rede erinnerte er sich wehmütig an seine Kindheit im Viertel und bezeichnete es als einen Ort, "wo die Menschen wirklich zu Hause sind". Seine Worte "Mir san mir" – ein bekennendes "Wir sind, wie wir sind" – spiegelten den stolzen, lauten und herzlichen Geist Bierstadts wider, der sich nicht verbiegen lässt.
Auf der Bühne gesellten sich zu Obermayr Dr. Patricia Becher, Leiterin des Stadtamts, und Rainer Volland, der Bezirksvorsteher. Gemeinsam betonten sie, dass der Fichteplatz weit mehr als nur ein Ort ist – er sei ein Treffpunkt, kein Verhandlungsobjekt in städtebaulichen Plänen. Für Stimmung sorgten zudem Jasmin I., die Bembel-Fee, und Viktoria I., die Blumenkönigin von Naurod, die das Fest mit ihrem Auftritt bereicherten.
Die Bierstädter Mädels, seit der Neuauflage des Festes 2005 ein fester Bestandteil, standen im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Ihr Auftritt, begleitet von Reden und Darbietungen, unterstrich die Doppelfunktion der Kerwe: als bewahrte Tradition und als lebendiger Ausdruck des ungebrochenen Bierstädter Geistes.
Das Fest endete mit einem erneuerten Bekenntnis zum Erhalt des Bierstädter Erbes. Sowohl Verantwortliche als auch Anwohner verließen den Platz mit einer gemeinsamen Überzeugung: Der Fichteplatz bleibt ein lebendiges Symbol für die Werte der Gemeinschaft. Nächstes Jahr wird die Kerwe diese Verbindung zwischen Ort und Menschen erneut würdigen.






